Weizen-Roggen-Dinkel-Brot #thermomix

Ich habe vor einer Woche mich mit dem Thema Brotbacken beschäftigt und bin deswegen auf der Suche nach möglichen Rezepten in der Rezeptwelt für den Thermomix gegangen. Erst einmal hat man wirklich sehr viel Auswahl. Alleine wenn man den Suchbegriff „Brot“ eingibt, erhält man über 7.000 Ergebnisse. Dass ich die nicht alle ins Detail anschauen konnte, versteht sich wohl von selbst. Trotzdem verbrachte ich einige Zeit damit, die Rezepte zu vergleichen.

Das Rezept

Meine Wahl fiel am Ende auf das Weizen-Roggen-Dinkel-Brot von happy77. Ich versuchte ein Rezept auszuwählen, für das ich alle Zutaten finden konnte. Zu exotisch durfte es also nicht sein, denn sonst hätte es auch vermutlich mein Mann nicht gegessen. 😉 Von den Zutaten her klang es für mich zumindest nicht zu aufwendig, auch wenn man mehrere Mehlsorten dafür benötigt.

Zutaten-Shopping

Trotzdem musste ich etwas suchen, bis ich alle Zutaten beisammen hatte: Brotgewürz fand ich schließlich in einem Edeka in der nächstgrößeren Stadt. Roggen- und Dinkelmehl gab es bei uns im Ort bei Rewe. Die Dinkelkörner musste ich auch etwas suchen und fand sie schließlich beim hiesigen Rossmann, ebenso das Sauerteigextrakt.

Für Fans des Online Shoppings, habe ich die etwas schwerer zu findenden Zutaten bei Amazon herausgesucht (*Affiliate Links):

Der Nutzen eines Gärkörbchens

Ein wichtiges Hilfsmittel bei diesem Rezept war für mich ein Gärkörbchen. Diese Körbchen kenne ich noch aus meiner Kindheit, denn mein Pate führte eine Bäckerei und hatte einiger dieser Körbchen in seiner Backstube. Von ihm erhielt ich übrigens auch zwei davon: ein rundes und ein längliches. Dank des Gärkörbchens erhielt mein Brot die typische Form und sah auch aus, wie ein Brot.

Alle, die keinen ehemaligen Bäcker kennen, kann ich aber beruhigen. Dem Internet sei Dank kann man Garkörbchen auch einfach bei Amazon bestellen (*Affiliate Link).

Nachdem der Teig zubereitet wurde, brachte ich ihn etwas in Form und gab ihn in das bemehlte Gärkörbchen. Da blieb er für eine Stunde zum Gehen drin. Bevor der Teig dann in den Backofen konnte, musste man ihn aber wieder aus dem Gärkörbchen nehmen, da diese nicht für den Backofen gemacht sind und bei den hohen Temperaturen beschädigt werden.

Kein Römertopf – was nun?

Ich besitze tatsächlich keinen Römertopf. Zu unserer Hochzeit hatten wir uns aber einen großen Bräter gewunschen. Ich habe also kurzerhand diesen verwendet, da ich sonst nichts in der passenden Größe mit Deckel hatte.

Mein Fazit

Mein erstes Brot war mein „Übungsbrot“, wie ich es gerne nenne. Ich machte ein paar kleine Fehler: ich gab etwas zu viel Brotgewürz hinzu und gab den Bräter in den vorgeheizten Backofen. Das Brot schmeckte dadurch sehr intensiv und auch die Kruste war etwas härter. Trotzdem war es meiner Meinung nach echt gut.

Letztes Wochenende habe ich das Rezept noch zweimal gebacken: Beim ersten Brot musste ich feststellen, dass mir das Roggenmehl ausgegangen war, also schrotete ich einfach die Roggenkerne, die ich noch im Schrank hatte. Der Teig war allerdings etwas klebrig und körniger als erwartet.

Nachdem ich dann doch noch eine Packung Roggenmehl gefunden hatte, backte ich das Rezept nochmal so, wie es sein sollte. Der vermeintlich misslungene Teig wurde aber nicht einfach entsorgt: Auch ihn habe ich zu Ende gebacken. Im Vergleich zum Originalrezept war auch dieses Brot echt lecker und wird bestimmt nochmal gemacht.

Brotbacken macht mir Spaß

Ich habe echt Gefallen am Brotbacken gefunden, auch wenn es natürlich aufwändiger ist, als das Brot fertig zu kaufen. Ich bin weiterhin auf der Suche nach guten Rezepten. Falls ihr noch kennt, die sich lohnen nachgebacken zu werden, lasst es mich in einem Kommentar wissen. 🙂

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