Freitagsfüller 2015/03

Freitagsfüller

  1. Zurzeit bin ich süchtig nach Basteln mit Papier und Stempel.
  2. Damit beschäftige ich mich die letzte Zeit recht intensiv.
  3. Mit nur einem Klick kann ich mich manchmal sehr schnell anfixen lassen. XD
  4. Das neue WW-System mit den Nicht-mehr-Sattmachern ist mir zu kompliziert.
  5. Es muss doch nicht sein, alles aufzuheben und den Keller zu vermüllen.
  6. “Sweet Kiss” ist zurzeit mein Lieblingstee.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf kreative Zeit für mich, morgen habe ich Arbeiten in der Gartenhütte/Garage und ein Treffen mit einem befreundeten Elternpaar geplant und Sonntag möchte ich an meinem Blog basteln!

Die fettgeschriebenen Antworten sind von mir, die normal geschriebenen Sachen wurden vorgegeben. Der Freitagsfüller ist eine Art Lückentext, den jeder selbst füllen kann. Mehr zum Thema “Freitagsfüller” findet ihr auf dem Blog der Initiatorin, Barabara.

Eine neue Mütze

Im Weihnachtsurlaub 2010 hatte ich angefangen eine Mütze zu stricken nach einer Anleitung, die ich bei DaWanda gefunden hatte. Im Januar 2011 war die Mütze auch fertig und ich was sehr stolz darauf. Ich trug sie regelmäßig, wenn es kalt außen war. Mittlerweile ist die Mütze etwas in die Jahre gekommen und – so kommt es mir vor – auch enger geworden. Vielleicht ist sie eingegangen.

Ich habe also beschlossen, mir in diesem Urlaub eine neue Mütze zu machen. Diesmal sollte sie gehäkelt werden und noch mehr nach einer Beanie aussehen. Die Wolle war vor Weihnachten schnell bei uns im Ort besorgt. Bis ich aber die passende Anleitung hatte, dauerte es etwas. Mehrere Anläufe hatte ich gebraucht bis ich dann schließlich eine hatte, die mir zusagte.

Die Anleitung stammt von Ich tat mich anfangs etwas schwer, denn es wurde abwechselnd in die vorderen und die hinteren Schlaufen einer Masche gehäkelt. Falls ich mich zwischendurch wirklich vertan haben sollte, fällt das aber anscheinend nicht weiter auf.

Mütze 2014-2015

Innerhalb weniger Tage war die Mütze jedenfalls fertig. Insgesamt habe ich zwei Knäule Wolle verarbeitet. Ich habe sie extra länger gemacht um noch mehr diesen „Schlumpfeffekt“ hinzubekommen. Nachdem ich sie nun einige Tage getragen habe, vermute ich, dass sie vielleicht doch etwas zu lang geworden ist. :P Mein Mann und eine Freundin meinen zwar es passt und sieht gut aus, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich sie nicht doch nochmal umarbeiten soll.

Das Bild entstand übrigens an Silvester. Als meine Freundin ihren Kleinen ins Bett brachte, häkelte ich schnell die letzten Reihen fertig und trug sie beim Krachen gleich Probe. :)

Schneespaß

Ende 2014 hat es bei uns angefangen bei uns fleißig zu schneien. Der Schnee kam zwar im Massen vom Himmel, allerdings taugte er nicht zum Schneemann bauen. Nach und nach taute der Schnee auch wieder. Am letzten Wochenende unseres Urlaubs fing es dann aber abends erneut an zu schneien: Dicke Flocken, die auch liegen blieben! Innerhalb kurzer Zeit lag eine schöne Schneedecke vor unserer Haustür. Gegen 22:00 Uhr haben mein Mann und ich es uns in den Kopf gesetzt rauszugehen. Wie kleine Kinder haben wir dann tatsächlich einen Schneemann gebaut! *lach* Es zeichnete sich schon ab, dass der nicht lange halten würde. Es waren nur um die 0 Grad und der Schnee war doch nasser als erwartet.

Schneemann im Januar 2015

Unser Schneemann war am Ende größer als ich! Für die Augen haben wir unsere Grillkohle verwendet, die Nase war traditionell eine Karotte. Als Hut musste übrigens ein Baustelleneimer herhalten.

Etwas verfroren waren wir nach einer halben Stunde wieder im Haus. Bis wir dann ins Bett sind, sah es vom Kinderfensterzimmer schon so aus, als würde sich der Schneemann etwas nach vorne lehnen. Als ich nachts zwischendrin aufwachte, musste ich dann doch nochmal nach ihm sehen. Ich hatte ja befürchtet er würde auf die Straße stürzen und so ein Verkehrsrisiko darstellen (ja ich und meine übertriebenen Sorgen wegen Haftungsansprüchen usw.). Tatsächlich… der Schneemann war bereits kaputt. Die beiden oberen Kugeln lagen aber nur auf dem Gehweg und waren zerbrochen. Alles halb so schlimm. Schade war es trotzdem.

Weihnachtsgeschenk: Tardis Tablet-Tasche

Wie ich schon mehrfach berichtet habe, gibt es eine Freundin, die sich regelmäßig selbstgemachte Sachen von mir wünscht. So kam ich sie schon zu zwei Handytaschen, einer gehäkelten Kuh und Tardis, Tardis- und Sonicscrewdriver-Anhänger aus Fimo etc. Zu Weihnachten sollte es nun eine Tasche für ihr Tablet sein. Lange habe ich das Projekt vor mir hergeschoben. Aus diversen Gründen (u. a. Weihnachtsmarkt) konnte ich erst am Wochenende vor Weihnachten die Tasche nähen. Material hatte ich bereits ein paar Wochen vorher besorgt aber einfach keine Zeit zum Nähen gefunden.

Als ich mich dann endlich an die Nähmaschine gesetzt hatte, brauchte ich ungefähr einen Nachmittag. Die Tasche ist für ihr Medion-Tablet ausgelegt und mit zwei Lagen Vlieseline gepolstert. Ich habe Baumwollstoff verwendet. Außen ist er in Schwarz-/Grautönen gehalten und innen in verschiedenen Lilatönen. Lila passt gut, das hatte sie sich als Farbe gewunschen. Um die Tasche noch etwas aufzupeppen, habe ich bei einem Ebay-Shop einen Tardis-Patch bestellt und auf die fertige Tasche gebügelt. Verschließen lässt sich die Tasche mit Klettverschluss.

Tablet-Tasche Tardis

Tablet Tasche innen

Tardis Patch Closeup

Ich hatte schon überlegt für Außen einen Stoff in Weltraumoptik zu kaufen. Das war mir dann aber zu „geekig“. Man muss es ja nicht übertreiben. *hust*

100%ig grade ist mir die Tasche leider nicht gelungen. Wenigstens hat das Tablet gut Platz. Ich neige dazu Taschen zu knapp zu nähen. Das führte bei der letzten Handytasche dazu, dass ich vor lauter Angst sie zu klein zu nähen quasi schon mal (unbewusst) für ein neues, größeres Modell vorgenäht habe. :P

Und wie findet ihr sie?  :3

Da hat mich tatsächlich die Nostalgie gepackt

In der fünften oder sechsten Klasse habe ich von meinen Eltern einen weißen Lamy Füller bekommen. Dieser hat mich lange begleitet. Eigentlich eine Ausnahme, wenn man bedenkt, wie viele Füller während meiner Schullaufbahn auf der Strecke geblieben sind (verloren, verliehen und nicht mehr oder defekt zurückbekommen, usw). Ok hört sich schlimmer an, als es war. :P

Bis zur Abschlussprüfung hatte ich ihn regelmäßig im Einsatz. Ok in den höheren Klassen und vor allem während der Ausbildung wurde auch mit Kugelschreiber geschrieben, trotzdem war der Lamy Füller im Mäppchen.

Heute jedenfalls ist er nicht mehr auffindbar. Nach 2,5 Umzügen und dem Hausbau wundert mich das nicht. Vermisst habe ich ihn nur bedingt, denn ich hatte einige Zeit noch einen anderen Füller im Einsatz. Da mich dieser aber aufgrund weniger Benutzung immer häufiger im Stich ließ (eingetrocknet, leer, geht nicht mehr richtig), habe ich mich an meinen zuverlässigen Lamy erinnert.

Auf der Webseite vom Lamy hatte ich mir während des Urlaubs schon angesehen welche Füller es aktuell gibt. Viel geändert haben sich die Modelle nicht oder halt… vielleicht sollte ich sagen die traditionellen Modelle gibt es noch, es sind nur modernere oder auch moderneres Aussehen hinzugekommen.

In der Mittagspause am Mittwoch (meinem ersten Arbeitstag in dem Jahr) bin ich also zu Müller marschiert und habe mir dort die Füller angesehen und auch testgeschrieben. Am Ende konnte ich es nicht lassen und habe mir einen Lamy AL-star in silber Metallic (oder Alu?)gekauft. Ursprünglich wollte ich aus der Serie einen in black purple haben, konnte mich aber im entscheidenden Moment nicht damit anfreunden. Der Silberne erinnert auch mehr an meinen alten weißen Lamy. :)

Lamy Füller

Als Federstärke habe ich übrigens M gewählt, nicht wie Früher B. Mal sehen wie ich damit zurechtkomme. Im Laden schien es für mich jedenfalls die bessere Wahl.