Freitagsfüller 2016/20 – #68

Freitagsfüller

  1. Wenn ich jemals entscheiden kann, welche Stoff ich möchte, fange ich ein neues Nähprojekt an.
  2. Wir werden hoffentlich in absehbarer Zeit fertig.
  3. Das Wetter nervt mich zurzeit echt.
  4. Die aktuell montägliche Folge Game of Thrones muss ich sehen.
  5. Zu meinem Bedauern ist momentan oft schlechtes Wetter und ich bekomme davon Kopfweh.
  6. Meine Sonnencreme hat einen hohen Sonnenschutz.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf selbstgemachtes Sushi, morgen habe ich Gartenarbeit geplant und Sonntag möchte ich hoffentlich Minecraft spielen!

Die fettgeschriebenen Antworten sind wie immer von mir, die normal geschriebenen Sachen wurden vorgegeben. Der Freitagsfüller ist eine Art Lückentext, den jeder selbst füllen kann. Mehr zum Thema “Freitagsfüller” findet ihr auf dem Blog der Initiatorin, Barbara

Mein eigener kleiner Kräutergarten

Als unser Garten quasi fast nur aus Matsch und Unkraut bestand, war für mich klar, dass ich gerne einen kleinen Kräutergarten haben möchte. Jetzt habe ich einen Platz dafür gefunden. Auf der Mauer mit der idealen Höhe zum Ernten.

Kräutergarten

Kräutergarten Teilansicht 4

Kräutergarten-Teilansicht-1

Kräutergarten-Teilansicht3

Kräutergarten-Teilansicht-2

Leider habe ich keinen Platz für eine Kräuterspirale. Wobei… was heißt Platz…? Platz hätte ich bestimmt genug, aber kein geeignetes Fleckchen, wo die Kräuterspirale nicht stört und die Bedingungen für die Pflanzen passen. In der jetzigen Ecke passt es hoffentlich. Die Kräuter haben sich seitdem ich sie eingepflanzt habe, zumindest etwas ausgebreitet. Vor allem Oregano und Thymian gefällt es gut in der Ecke. Sie sehen auf dem Bild zwar immer noch klein aus, aber sie waren noch kleiner, als sie gepflanzt wurden.

Ansonsten habe ich noch die etwas ältere Rosmarinpflanze und zwei Schnittlauchsorten, die ich von der Nachbarin geschenkt bekam. Außerdem Kerbel, Petersilie und Majoran. Der Schnittlauch wird momentan gerne von Mauerbienen angeflogen. Die ließen sich nicht mal vom Nektarsammeln abhalten, als ich die Pflanzen an ihren vorgesehenen Platz setzte.

Wir haben seitdem auch schon zweimal mit frischen Kräutern aus dem Garten gekocht. Es schmeckt wirklich anders als die getrockneten Kräuter, die wir sonst haben.

Minecraft angespielt – Suchtgefahr!

Das Spiel Minecraft ist mir ja schon länger ein Begriff. Immer wieder stolperte ich über Leute, die dieses Spiel spielen und auch über diverses Merchandise. Wer die Grafik von Minecraft schon mal gesehen hat, weiß dass dieses Spiel jetzt nicht gerade zu den Spielen mit der absolut fortschrittlichsten und modernsten Grafik gehört. Viel mehr hat Minecraft den altbekannten Pixel Stil, legt aber trotzdem Wert auf 3D. Wenn man sich an die Grafik erst mal gewöhnt hat und sich mit ein paar Gegebenheiten vertraut gemacht hat, hat das Spiel echten Suchtfaktor.

Wie ich dazu kam

Ich bin auf YouTube über Gronkh gestolpert beziehungsweise über ein Video, bei dem er den Stream eines anderen Users promotete und mit eigenen Fans überflutete. Nachdem mir die Aktion und die menschliche Art von ihm sehr gefallen hat, habe ich seine Videos abonniert. Die Tage kam dann einen Video zum Thema Minecraft. Ich habe mir das dann aus Neugierde etwas angesehen und beschlossen, das Spiel auch mal ausprobieren. Das ist dank der kostenlosen Demo auch relativ einfach. Allerdings muss ich sagen, dass ich am Anfang erst mal voll verkackt habe. Mehr als die Steuerung wird dem Spieler ja auch nicht erklärt. Keine Hinweise dazu, was man dringend erledigen sollte, was es mit dem Crafting auf sich hat und was für Gefahren eigentlich in diesen Welten auf einen lauern. So wurde ich in der ersten Nacht gleich mal von Zombies platt gemacht. Das hat mich dann schon so genervt dass ich es am liebsten gelassen hätte mit dem Spielen. Zum Glück habe ich mir dann doch zwei einfache Tutorials auf YouTube angeguckt. Da habe ich die ersten crafting Rezepte gefunden und das gleich noch mal ausprobiert. Mittlerweile habe ich das Spiel einigermaßen begriffen auch wenn ich noch ein ziemlicher Noob bin.

Mittlerweile habe ich das Spiel auch gekauft, denn es ist verhältnismässig günstig. Ich habe mich sogar schon auf einen öffentlichen Server getraut. Allerdings war ich so platt von all den Bauten und Dingen, die es da zu bestaunen gab, dass ich gar nicht viel zum Spielen gekommen bin.

Mein Neffe ist auch ein Minecraftfan, allerdings hat er das Spiel nicht. Er spielt nur die Demo. Mal sehen ob das vielleicht eine Idee für ein Geburtstagsgeschenk für ihn ist.

Skins

Aktuell setze ich mich damit auseinander, meinem Minecraft Charakter ein anderes Aussehen zu verpassen. Erst wollte ich das in Photoshop erstellen, aber das ist gar nicht so einfach diese zerlegten Skins zu bearbeiten. Da lobe ich mir so Seiten wie The Skindex. Da ist das Designen wesentlich einfacher. Bei meinen Versuchen ist zum Beispiel das hier herausgekommen.

Kotoyo

Ich bin in Minecraft übrigens als Kotoyo unterwegs. Sowohl Suzu als auch alternative Schreibweisen waren vergeben. Mein alternativer Nick Kotoko aus meiner Zeit als aktiver Ragnarok-Spieler ist ebenfalls blockiert gewesen und da habe ich ihn etwas abgewandelt.

Spiel denn von euch noch jemand Minecraft? Auf welchen Servern tummelt ihr euch so oder spielt ihr nur Einzelspieler? Was gefällt euch an Minecraft? Wollt ihr lieber bauen oder Kämpfe ausfechten?

Kiesfläche und das Gartenhausfundament

Im März haben wir ein paar regenfreie Tage genutzt und an der Kiesfläche um den zukünftigen Gartenhausstandort gearbeitet. Die Kiesfläche hatten wir uns überlegt, da hinter dem Gartenhaus das Rasenmähen nicht so einfach sein dürfte. Außerdem haben wir vor dort auf Paletten die übrigen Pflastersteine und Rabatten zu lagern. So haben sie einen Platz und liegen nicht weiterhin störend im Garten oder auf dem Nachbargrundstück, das meiner Verwandtschaft gehört, herum.

Planung Gartenhaus und Fläche drum herum

Zuerst entfernten wir das Erdreich, das zu viel war, mit Spaten und versuchten es etwas gerade anzugleichen. Dann fixierten wir den Untergrund mit einem Erdstampfer.

Um Rasen von Kies abzugrenzen, habe ich eine Linie aus kleinen Granitsteinen in ein Estrichbetonfundament gesetzt.

Abgrenzung-2

Abgrenzung-1

Eine Granitsteinlinie habe ich übrigens auch neben meinen Gemüsegarten gesetzt um Rindenmulch von Rasen zu trennen. Macht sich da auch gut. Ich überlege allerdings noch sie mit etwas flüssigeren Estrich Beton zu verfugen. Mal sehen…

Nachdem der Beton getrocknet war, besorgten wir uns Sand und füllten die Fläche bis auf 5 cm zur endgültigen Höhe auf.

Sand

Der Sand wurde so gut es ging gerade gezogen und anschließend legten wir Kieswaben darauf aus. Die Kieswaben sollen den Kies befestigen so dass wir etwas darauf abstellen können. Sie sind übrigens auch mit einem Vlies versehen um Unkraut das Wachsen zu erschweren.

Auf die Waben haben wir Flusskies ausgebracht. Tatsächlich haben wir sogar etwas zu viel Kies gekauft. Den übrig gebliebenen werden wir aber an anderer Stelle verbauen.

Nachdem die Kiesfläche soweit fertig war, haben wir das Fundament weiter vorbereitet: Es wurde Split besorgt, verteilt, eine Dampfsperre ausgelegt und mit Splitt bedeckt. Darauf haben wir Dann gepflastert. Vorher mussten wir uns aber ein Verlegemuster überlegen, denn wir hatten nur noch begrenzt Steine zur Verfügung.

Die Pflasterarbeiten gingen recht flott. Wir legten so viel rein, wie ohne Schneidemaschine ging. Die haben wir uns erst danach geliehen und an einem Samstag die restlichen Steine geschnitten und reingepflastert.

 

Mittlerweile wurde auch Fugensandverteilt und wir ließen die Fläche abrütteln. Sieht schon mal gut aus! Jetzt fehlt nur noch das Gartenhaus.

Fundament2

Fundament

Viel zu tun – viel geschafft!

Ein kleiner Nachtrag, denn dieser Post wartet auch schon etwas auf Veröffentlichung….

Ich hatte die Woche nach Ostern ein paar Tage frei. Dank der Feiertage kam ich so auf 10 Tage, an denen ich mal den Kopf frei bekommen konnte.

Recht erholsam waren die Urlaubstage aber nicht. Je nach Wetterlage haben wir die Tage zum Arbeiten genutzt: Das Gartenhausfundament, das im Herbst vorbereitet wurde, wurde mit Split und einer Dampfbremse versehen (war sehr aufwändig/zeitintensiv), wir haben den Split abgezogen, gepflastert und Steine geschnitten. Unsere Pflastersteinvorräte sind jetzt fast erschöpft. Vermutlich müssen wir für den letzten Quadratmeter zwischen Weg und Straße vor dem Haus nochmal einzelne Steine nachkaufen, aber das ist egal. Die Gartenhausfläche war zuerst nicht eingeplant und ich bin sogar froh, dass wir noch so viele Steine verarbeiten konnten.

Nachdem wir eh so fleißig gepflastert hatten und unsere Wege zum Rütteln die falsche Höhe hatten (falsche Ausführung oder abgesackt weil zwischen endgültiger Fertigstellung und Pflastern so viel Zeit verging), habe ich kurzer Hand den Weg hinter dem Haus nochmal stückweise herausgenommen, den Splitt aufgelockert und aufgefüllt, abgezogen und die Steine wieder positioniert. Das ging relativ schnell. Damit sich nicht mehr viel bewegen kann, hat mein Mann gleich noch den Weg und das Gartenhausfundament eingesandet.

Nach unsere Urlaub entfernten wir das Unkraut auf der Nordseite, damit wir dort ebenfalls Rasen säen konnten. Leider wurden wir krankheitsbedingt für gut 2 Wochen beide ausgebremst. Mittlerweile  wurde aber auch dort Rasen gesät und so fleißig bewässert, dass die Zisterne (6000 L) wieder leer war. Wir brauchten Regen! Ein Glück hat’s die letzten Tage immer wieder geregnet.

Dank der wärmeren Temperaturen wird die Fläche immer grüner. Noch ein paar Tage und auch diese Fläche wird endlich  gemäht. Dauert nur diesmal insgesamt etwas länger bis zum ersten Mähen, weil es die Nordseite ist und das Gras da nur langsamer wächst obwohl wir extra eine Rasenmischung für Schatten und Sonne verwendeten.

Apropos Rasen… ich habe mittlerweile zum vierten Mal in diesem Jahr Rasen gemäht. Nun macht die Fläche optisch mehr her und wir sehen auch besser, wo wir etwas Erde nachfüllen müssen, weil sie doch noch etwas über den Winter abgesackt ist.

Der hintere Garten sieht jetzt schon recht fertig aus. Uns fehlen eigentlich nur noch die Bepflanzung der Mauer (auch in Vorbereitung), das Gartenhaus und ein paar Schönheitsreparaturen am Rasen. Dann sind hinten erst mal so gut wie fertig und können uns endgültig unserem Vorgarten widmen.