Gelesen: Die Auslese – Nur die Besten überleben

Im Dezember bin ich über Anna irgendwie auf den Buchblog “Quietschies Bücherregal” gekommen. Dort konnte man bei den Adventsverlosungen Bücher gewinnen. Ich habe damals auf gut Glück mitgemacht. Nachdem ich aber bis Weihnachten nichts mehr deswegen mitbekommen habe, dachte ich “ach hatte eh nicht damit gerechnet, dass das was wird”. Ich hatte es sogar vergessen, als dann plötzlich eine Nachricht von Quietschie kam! Ich habe tatsächlich ein Buch gewonnen! “Die Auslese: Nur die Besten überleben” von Joelle Charbonneau ist es geworden.  juhu~ Danke nochmal!!

Die Auslese

Bei dem Buch lagen einige Werbekärtchen bei, sogar eines meiner Stempelmutti! :) Einen Teil der beworbenen Seiten kanne ich bereits.

Hier mal eine grobe Zusammenfassung um was es bei dem Buch geht:

Sie wurden auserwählt, um zu führen – oder zu sterben

Nach den verheerenden Fehlern der Vergangenheit war sich die Gesellschaft einig, dass nur noch die Besten politische Macht ausüben dürfen. Von nun an sollten die Psychologen darüber urteilen, in wessen Händen die Zukunft des Landes liegen sollte. So entstand die Auslese.

Cia ist sechzehn und damit eine der Jüngsten, die zu den Prüfungen antreten, die darüber entscheiden, ob man für ein Amt geeignet ist. Zunächst ist sie von Stolz erfüllt – bis die erste Kandidatin stirbt! Jetzt breitet sich Angst aus, und Cia erkennt: Nur die Besten überleben …

Dich erwarten Gefahr, Liebe – und nackte Angst!

Spoileralarm! Bereits beim ersten Kapitel kam mir die Handlung sehr vertraut vor – kleiner Ort, teils ärmliche Verhältnisse, Menschheit nach der Katastrophe, Kolonien, jährliche Nominierung von “Teilnehmern”, die sich der Auslese stellen dürfen… kurz um es erinnert mich stark an Panem. In diesem Fall scheint die Auslese für die Teilnehmer/innen zumindest anfangs nichts schreckliches zu sein. Erst als der Vater der Potagonistin seine verschwommenen Erfahrungen mitteilt und sich Cia in ihrer Paranoia bestätigt fühlt, ja spätestens beim vermeintlichen Selbstmord der Zimmergenossin ist man mitten im Horrorszenario.

Die Ähnlichkeit zu Panem ist wohl auch ein großer Kritikpunkt bei den Amazon-Rezensionen. Ich finde die Ähnlichkeit zwar störend, aber das Buch gefällt mir trotzdem recht gut. Nachdem bei Panem – gerade beim ersten Buch – es hauptsächlich heißt “Jeder gegen Jeden”, gefällt mir der Zusammenschluss der Teilnehmer beim letzten Test der Auslese. Die Ausarbeitung der Charaktere und die teils fiesen Geheimnisse sind ebenfalls gut gelungen.

Nach meinen Recherchen scheint die Auslese ebenfalls wie Panem eine Triologie zu sein. Auf deutsch ist bisher aber erst dieser Teil erschienen. Vermutlich werde ich mir die Fortsetzung zulegen, dann aber für den Kindle. Diesen Teil gibt es dafür auch schon, daher denke ich, dass die anderen später auch verfügbar sein werden.

Patch happy!

patch-happy

Ich habe mir ein neues Buch gegönnt. Es trägt den Titel “Patch happy!: Patchwork- und Nähprojekte mit Gute-Laune-Garantie” und erschien ursprünglich im OZcreativ Verlag. Autorin des Buchs ist Christa Rolf.

Mich hat das Buch schon vom Cover her sehr angesprochen. Da ich mich schon länger gerne mal an Patchwork versuchen würde, dachte ich, dass dieses Buch vielleicht ein guter Start wäre. Online habe ich auch nach ein paar Beispielseiten gesucht und dann das Buch bestellt.

An sich sind sehr schöne Bastelideen enthalten, wobei ich nicht allem etwas abgewinnen kann. Insgesamt sagt mir leider die Stoffwahl nicht immer zu. Die Stoffe sind sehr oft in Rosa oder Blautönen gehalten. Teilweise eben sehr kitschig in der Umsetzung. Sowas passt nur bedingt zu unserem Wohnstil. drop

Ein paar Sachen werde ich vermutlich trotzdem ausprobieren. In wie weit die Anleitungen taugen, werde ich dann berichten. :)

Hier noch eine bitte an euch: Wenn mir jemand schöne Kreativbücher empfehlen kann, immer her damit. Danke! ^^

Orchideen-Doktor

Im Herbst 2009 habe ich mir meine erste Orchidee, eine sog. Table Dance Orchidee, für die Küche gekauft. Leider habe ich sie übergossen und obwohl ich sie nach ein paar Tipps von Mmchen wieder einigermaßen hinbekommen habe, ist sie mir doch noch irgendwann eingegangen.

Zu unserer Hochzeit haben wir von einer Kollegin eine gelbe Orchidee und von den Kolleginnen und Kollegen der Jugend- und Auszubildendenvertretung meines Dienstherren eine gigantische Orchidee mit vielen weißen Blüten geschenkt bekommen. Um diesmal länger Freude an den Pflanzen zu haben, habe ich sie recht wenig gegossen. Irgendwo hatte ich online gelesen, dass Orchideen gut mit wenig Wasser zurecht kommen und es auch nicht übel nehmen, wenn sie ein paar Wochen gar kein Wasser bekommen. Das habe ich wörtlich genommen und nur noch selten ein paar Schluck Wasser gegeben. Anscheinend war das aber auch nicht richtig, denn nach und nach sind die Blüten abgefallen und die Blätter wurden immer labriger. Kaputt gingen die Pflanzen jedoch auch nicht. Um den ganzen nun ein Ende zu setzen, bin ich auf die Idee gekommen, mir entsprechende Literatur zu besorgen. Meine Wahl fiel auf So pflege ich meine Orchideen: Das Praxisbuch.

Mittlerweile besprühe, gieße bzw. tauche ich meine Orchideen regelmäßig mit Regenwasser aus der Zisterne und die sehr angeschlagenen Pflanzen, die wir zur Hochzeit bekommen haben, regenerieren sich tatsächlich. Die labrigen Blätter werden wieder kräftiger und die Farbe sieht etwas gesünder aus. Nur die von der Sonne verbrannte Stelle sieht noch ziemlich genauso aus, wie damals als ich sie bemerkt hatte.

Ich habe sogar ein großes Erfolgserlebnis vorzuweisen: Bei Lidl gab es vor kurzem eine kleine Orchidee, die ich mir mitgenommen habe. Ein paar Blüten hat sie zwar verloren, aber mittlerweile wächst ein neues Blatt!

Ein weiteres Erfolgserlebnis ist die Orchidee im Flur, die wir bei Lechuza gekauft hatten. Sie hat zwei Blüten verloren, was bei der Anzahl der vorhandenen Blüten fast nicht auffällt, auch sind die zwei unteren Blätter gelb geworden, aber sie hält sich tapfer! Sie wird ebenfalls brav mit Zisternenregenwasser besprüht und gegossen. Bekommt ihr sehr gut! Und mich freuts, denn so habe ich länger was von meinen Pflanzen!  juhu~

Mikrama-Bänder selbst geknüpft

Es ist wirklich schlimm mit mir! Bastelbücher könnte ich shoppen, wie andere Frauen Handtaschen und Schuhe! *kopfschüttel*

Ich bekomme regelmäßig den Newsletter vom TOPP-Verlag in dem aktuelle Bastelbücher und auch die Neuerscheinungen vorgestellt wurden. In einem davon wurde ich auf das das Buch „Japanische Mini-Perlentiere 2“ aufmerksam. Buch 1 besitze ich bereits und hatte es hier auch vorgestellt. Als ich mir das neue Werk online etwas genauer ansehen wollte (TOPP veröffentlich Auszüge der Bücher online), bin ich ins Stöbern gekommen und habe noch ein paar interessante Sachen gefunden. Spontan ist dann auch dieses Buch im Einkaufswagen gelandet:

Mikrama-Bänder selbst geknüpft

In dem Buch Mikrama-Bänder selbst geknüpft werden einerseits die Grundtechniken erklärt, andererseits aber auch viele Umsetzungsvorschläge gemacht. Ich selbst habe noch keines der Beispiele ausprobiert, da ich bis jetzt leider noch keine Zeit hatte. Ausgesucht habe ich mir aber schon ein Beispiel! Nachdem ich die letzten beiden Wochen viel genäht und ich einige Wunschprojekte geschafft habe, möchte ich mich jetzt wieder mit etwas anderem beschäftigen und an Armbändern versuchen. Ich werde jedenfalls berichten, wie ich mit den Anleitungen zurechtgekommen bin und natürlich auch wieder Fotos meiner Werke posten. :)

Meine Schwiegermutter, die gerne stickt und strickt – so fern ihre Gesundheit mitmacht – hat mich übrigens angesprochen, ob ich nicht mit ihr am nächsten Weihnachtsmarkt ein paar Sachen verkaufen möchte. Ich weiß noch nicht, ob ich mitmache, da mein Bastelinteresse doch sehr variabel ist und ich auch vieles einfach nur ausprobieren möchte und ein oder zwei Sachen anfertige und dann ist wieder Ruhe für teils längere Zeit.

„Schlankes Täschchen“

In meinem Post zum Projekt 12 in 2013 hatte ich bereits berichtet, dass ich auch dieses Jahr etwas gegen meine überflüssigen Pfunde unternehmen möchte. Am 9.01.2013 war ich dieses Jahr zum ersten Mal wieder bei den WW und habe mir ein Pro Points Journal mitgenommen, dass mich die nächsten 12 (ok mittlerweile sind es nur noch 11) Wochen begleiten soll. Das Spielchen hatten wir ja schon mal. Bereits 2011 hat mich genervt, dass man so viele einzelne Sachen in der Handtasche herumfliegen hatte: das Journal, den WW-Calculator und die ProPoints-Tabelle.

ProPoints Journal, ProPoints Liste und Calculator

Jetzt habe ich mich hingesetzt und ein kleines Täschchen für all meine „Schlankmacher“ genäht – quasi als Tasche in der Tasche!

Schlankes Täschchen - vorne

Schlankes Täschchen - hinten

WW Tasche mit Inhalt

Dieses Täschchen basiert auf einer Anleitung aus dem Buch „Tolle Taschen selbst genäht“. Ich habe die Anleitung heruntergerechnet, damit meine Sachen genau reinpassen. Allerdings habe ich gemerkt, dass ich dafür kein Händchen habe! Mein erster Versuch ist gleich mal in die Hose gegangen und war zu klein! Auch habe ich mind. 4 Anläufe gebraucht um zu kapieren, wie der Reißverschluss richtig eingenäht wird.

Bei meinem zweiten Taschenversuch gelang mir der Reißverschluss auf Anhieb, allerdings ist auch diese sehr knapp ausgefallen, obwohl ich ein paar cm mehr dazugerechnet habe. Ich sehe schon, das habe ich noch nicht so raus und muss noch üben. drop

Ich möchte hier nicht rumjammern, aber auch nicht den Anschein vermitteln, dass ich voll gut im Nähen bin – keineswegs! Ich habe Nähen nur an einem Schleifenkissen in der 5. oder 6. Klasse gelernt und auch nur die Basics. Mir gelingt selten eine gerade Naht und meine Sachen sind bei weitem nicht perfekt! Bei dieser Tasche stimmt der bunte Dekostreifen z. B. nicht an den Rändern überein und das Suzu-Label ist schief geworden.

So viel Spaß es auch macht etwas ganz individuelles aus Stoff anzufertigen, so ist es doch jedes Mal eine Herausforderung und kann unter Umständen auch viel Nerven und Konzentration abverlangen. Trotzdem hält mich das keineswegs davon ab! ^^

Ich freue mich schon auf den nächsten Stoffmarkt in Fürth. Am 20.04. ist es soweit! Da werde ich mich für noch ein paar Projekte mit Materialien eindecken! Es wird also noch mehr zu sehen geben. Vielleicht demnächst ein paar Plüschis? Ich könnte mir aber auch gut vorstellen etwas zum Thema Baby anzufertigen. Demnächst kommt endlich der langersehnte Nachwuchs eines befreundeten Ehepaars auf die Welt. Da habe ich bestimmt einen kleinen Abnehmer für solche Sachen! <3

 

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