Wärmflaschenersatz Körnerkissen

Als ich so um die 10 Jahre alt war, kamen bei uns Kirschkernsäckchen als Wärmflaschenersatz auf. Das erste Kissen stammte damals aus der Apotheke. Da ich damals gerne das Säcken Abends für warme Füße mit ins Bett genommen habe, bestand bei uns Bedarf nach mehr solcher Wärmequellen. Nachdem mein Pate zu dieser Zeit noch seine Bäckerei hatte, sammelte er für uns die Kerne der Kirschen, die er zu Kuchen verarbeitete. So kam in einem Jahr schon einiges zu zusammen und meine Oma nähte mehrere Kirschkernsäckchen für uns. Eines hatte sogar mehrere Kammern und war recht groß. Das nutze mein Vater gerne für seine Rückenschmerzen.

Nachdem ich nun jahrelang kein Körnerkissen mehr im Einsatz hatte, habe ich vor meinem Osterurlaub über eine Nähanleitung aus dem Buch “Meine Kuschelfreunde” gebrütet. Ich wollte den Dino mit den eingenähten Körnern nachmachen, allerdings hatte ich Bedenken. Was wenn der Dino mal gewaschen werden muss? Das funktioniert mit den Körnern nicht. Herausnehmbare kleine Kissen erschienen mir zu kompliziert in der Umsetzung, so entschied ich mich den Dino und das Körnerkissen als jeweils eigenständige Projekte umzusetzen.

Für das Körnerkissen habe ich Stoffe verwendet, dich ich eigentlich für die iPad-Tasche gekauft habe, die ich vor über 2 Jahren mal nähen wollte (Betonung liegt auf “wollte” – habe es bis heute nicht umgesetzt  ._. ). Das Kissen besteht aus zwei Teilen. Außen die Hülle, die mit Klettverschlüssen verschlossen werden kann und innen das eigentliche Körnerkissen. Die Hülle kann gewaschen werden und die Körner, in ihrem eigenen Beutelchen, nehmen keinen Schaden. Bei der Umsetzung habe ich besonders darauf geachtet, dass das Körnerkissen auch für kleinere Kinder und vielleicht auch Babys verwendet werden kann (nimmt man sowas für Babys? Vielleicht als Wärmflasche bei Bauchweh?). Aus diesem Grund habe ich auf Druckknöpfe aus Metall und normale Knöpfe verzichtet, da diese heruntergekaut und verschluckt werden könnten. Für die Füllung habe ich keine Kirschkerne sondern Dinkelkerne verwendet. Diese gab es relativ günstig bei Roßmann für 2 Euro das Kilo. In dem Kissen habe ich ca. 300g verarbeitet. Bleibt bei der 1 kg Packung Kerne noch genug für 2 weitere Säckchen.

Und hier mein fertiges Kissen mit “Innenkissen”.

Dinkelkissen

Dinkelkissen

Dinkelkissen

Dinkelkissen Verschluss

Dinkelkissen mit Innenkissen

Dinkelkissen

Wochenrückblick 2

Das neue Jahr ist nun auch schon wieder 2 Wochen alt. Nachdem ich letzte Woche fast nichts gebloggt habe, hier ein kleiner Rückblick:

Alltägliches

Am Montag hatte ich meinen letzten Urlaubstag, wobei „Urlaub“ stimmt in dem Fall nicht. In Bayern hatten wir einen Feiertag. Ich habe ihn nochmal für ein paar digitale Bastelarbeiten genutzt und mich mental auf den anstehenden Arbeitsalltag vorbereitet. Nach zwei Tagen Arbeitsalltag habe ich mich aber bereits wieder gefühlt, wir kurz vor Weihnachten. Irgendwie war ich total gestresst, dadurch gereizt und auch leider schnell auf 180. Schlechter Schlaf kam noch erschwerend hinzu. Erst am Donnerstag, nachdem ich die anstehenden Kopfschmerzen mit einer Aspirin verdrängt hatte, ging es mir besser.

Kreatives

Am Freitagabend habe ich mal wieder meine Nähmaschine ausgepackt. Ich habe zwar nur eine Hose meiner Oma gekürzt, die es auf Grund ihres Alters und ihrer nachlassenden Sehstärke nicht mehr selbst kann, aber es war schön mal wieder etwas mit der Nähmaschine zu machen. :)

Am Samstag habe ich dann beschlossen ein ausstehendes Amigurumi-Projekt zu beenden. Es ist jetzt zu 97% auch fertig, allerdings habe ich bei dem Plüschi den Mund etwas schief aufgestickt und es dann entnervt weggelegt. Vielleicht trenne ich den nochmal auf und probiere es wieder.

Am Sonntag habe ich mich noch mit meinem Blog und einem möglichen Theme beschäftigt und wieder einiges dabei gelernt. Den Wartungsmodus werdet ihr hier wohl leider noch öfter sehen, denn ich bin immer noch nicht fertig mit meinen Arbeiten…

Meine Erkenntnisse der Woche

Ich habe in dieser Woche einiges zur Theme Programmierung gelernt. Mein neues Theme wird mehrere dynamische Sidebars haben, die man alle über das Backend mit Inhalten füllen kann, ich habe mich mit individuellen Menüs beschäftigt und bin wieder etwas mehr hinter die Logik von WordPress gekommen. Dabei ist mir auch aufgefallen, dass ich WordPress nicht so anwende, wie es von den Entwicklern vielleicht gedacht ist. Mein Problem ist nun: bastel ich das alles händisch um, bleibe ich dabei oder setze ich einen neuen Blog auf um bei Null zu beginnen. Letzteres wäre mir am wenigsten recht. Ich glaube ich müsste mir mal ein verlängertes Wochenende zum Umstricken gönnen. o.O

Ansonsten habe ich festgestellt, dass ich mit meinem neuen Design vermutlich immer irgendeinen Besucher haben werde, dem etwas nicht gefällt. Die Geschmäcker sind einfach zu verschieden, das haben mir eure Kommentare auf meine Designversuche gezeigt. Ich sollte wohl doch auf mein eigenes Gefühl beim neuen Theme hören

Fundstücke

Im Internet gibt es einige Generatoren, die einem die CSS Programmierung und das Designen etwas erleichtern. Hier meine kleine Sammlung:

Und wie immer kann ich auf meinen Pinterest-Account mit vielen neuen, tollen und kreativen Ideen verweisen. War wieder ganz schön was geboten in dieser Woche!

Patch happy!

patch-happy

Ich habe mir ein neues Buch gegönnt. Es trägt den Titel “Patch happy!: Patchwork- und Nähprojekte mit Gute-Laune-Garantie” und erschien ursprünglich im OZcreativ Verlag. Autorin des Buchs ist Christa Rolf.

Mich hat das Buch schon vom Cover her sehr angesprochen. Da ich mich schon länger gerne mal an Patchwork versuchen würde, dachte ich, dass dieses Buch vielleicht ein guter Start wäre. Online habe ich auch nach ein paar Beispielseiten gesucht und dann das Buch bestellt.

An sich sind sehr schöne Bastelideen enthalten, wobei ich nicht allem etwas abgewinnen kann. Insgesamt sagt mir leider die Stoffwahl nicht immer zu. Die Stoffe sind sehr oft in Rosa oder Blautönen gehalten. Teilweise eben sehr kitschig in der Umsetzung. Sowas passt nur bedingt zu unserem Wohnstil. drop

Ein paar Sachen werde ich vermutlich trotzdem ausprobieren. In wie weit die Anleitungen taugen, werde ich dann berichten. :)

Hier noch eine bitte an euch: Wenn mir jemand schöne Kreativbücher empfehlen kann, immer her damit. Danke! ^^

Gestatten, ich war mal eine Socke

Auf Pinterest bin ich vor ein paar Wochen über ein Sockenplüschie gestolpert. Seitdem habe ich ein paar Tutorials gesammelt und mir auch ein paar günstige Socken besorgt. Ich gehöre eigentlich zur Tennissockenfraktion und trage im Sommer Sneakersocken, da besitze ich keine bunt-geringelten Strümpfe. Bei Kik gabs aber dieses bunte Paar für gerade mal einen Euro. Zum Ausprobieren ideal und man macht bei dem Preis nicht viel kaputt.

Ich habe versucht dieses Tutorial nachzuarbeiten. Aus Mangel an weißen Jersey-Stoff habe ich es aber etwas abgewandelt. Dies ist mein Ergebnis:

"Katzenbär"

"Katzenbär"

"Katzenbär"

 

Jetzt habe ich noch die zweite Socke übrig. Mal gucken, was ich daraus so mache… :)

Ein Zuhause für meinen Kindle

Kindle-Tasche "Ice Cream" - geschlossen

Seit gut 2 Wochen besitze ich nun auch einen Kindle. Da es auf die Dauer nicht gerade sicher und auch nervig ist, das Gerät in ein Geschirrtuch einzuschlagen um es mitzunehmen, habe ich am letzten Mittwoch mir endlich auch eine Tasche genäht. Das ist jetzt bereits die zweite Kindle-Tasche, die ich gemacht habe. Bei der ersten Tasche, die ich für meine Mutter zu Weihnachten angefertigt habe, wurden für den Verschluss ein Knopf und eine Gummikordel verwendet. Bei meiner Tasche habe ich mich an Klettverschluss versucht.

Kindle-Tasche "Ice Cream" - offen

 

Kindle-Tasche "Ice Cream" - Innen

Kindle-Tasche "Ice Cream" - Label

Der verwendete Stoff stammte noch von einem älteren Ebaykauf. Ursprünglich habe ich den Stoff für einen Lolitarock bei pomadour24 gekauft. Nachdem ich den Rock erfolgreich angefertigt hatte, war noch etwas Material übrig. Ein Teil ist dann für ein kleineres Täschchen draufgegangen, das aber leider nichts geworden ist. Mit der Kindle-Tasche ist der zuckersüße Stoff nun endgültig verbraucht.

Diese Tasche basiert übrigens auf einem Tutorial von Jessica. Dieses Tutorial habe ich mir bewusst herausgesucht, da kein Reißverschluss verwendet wird. Ich habe nämlich festgestellt, dass Reißverschlüsse zwar wahnsinnig praktisch sind, ich mich aber wunderbar anstelle, sie zu verarbeiten.

Kindle-Tasche "Ice Cream" - mit Kindle innen

Insgesamt ist die Tasche sehr knapp bemessen, obwohl ich extra ein paar cm draufgerechnet habe. Mir ist nur leider der süße Stoff ausgegangen, darum konnte ich sie nicht noch breiter machen. Der Kindle passt jetzt gerade so rein. Ich habe momentan leider ein Talent Sachen zu klein zu nähen. :( Naja… hier hat es nochmal gereicht!

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