Plüsch-Dino

Kennt ihr das? Man fängt ein Projekt an, bastelt daran und verliert die Lust oder scheitert an irgendwas und mag dann nicht mehr weitermachen. Mir ging das so mit einem Plüsch-Dino, den ich genäht habe. Das Projekt hatte ich bereit während meines Osterurlaubs begonnen und recht zügig durchgezogen, bis mir vom Handnähen irgendwann dermaßen, die Finger wehgetan hatten. Dabei habe ich den Großteil mit der Nähmaschine gemacht und nur die Arme und Beine per Hand zu- bzw. an den Körper genäht.

Am letzten Wochenende habe ich mich endlich hingesetzt und die beiden Beine angenäht, den Körper fertiggestopft und ebenfalls vernäht. Jetzt ist er endlich fertig! :)

Plüsch-Dino

Der Schnitt stammt aus dem Buch “Meine Kuschelfreunde” von Bettina Schons. Eigentlich ist der Dino als Wärmekissen gedacht und sollte mit Kirschkernen gefüllt werden. Ich habe darauf verzichtet, weil ich wollte, dass man den Dino waschen kann. Mit eingenähten Kernen wäre das nicht gegangen und den Dino mit einem herausnehmbaren Kissen zu machen, war mir zu kompliziert. Deswegen wurde er komplett mit Füllwatte gefüllt.

Die runden Schuppen am Rücken sind mir nicht alle 100%ig gelungen, aber das macht nichts. Ist ja auch kein gekauftes Plüschie sondern ein Unikat mit eigenem Charme <3 und natürlich von mir selbst gemacht.  blush

Wärmflaschenersatz Körnerkissen

Als ich so um die 10 Jahre alt war, kamen bei uns Kirschkernsäckchen als Wärmflaschenersatz auf. Das erste Kissen stammte damals aus der Apotheke. Da ich damals gerne das Säcken Abends für warme Füße mit ins Bett genommen habe, bestand bei uns Bedarf nach mehr solcher Wärmequellen. Nachdem mein Pate zu dieser Zeit noch seine Bäckerei hatte, sammelte er für uns die Kerne der Kirschen, die er zu Kuchen verarbeitete. So kam in einem Jahr schon einiges zu zusammen und meine Oma nähte mehrere Kirschkernsäckchen für uns. Eines hatte sogar mehrere Kammern und war recht groß. Das nutze mein Vater gerne für seine Rückenschmerzen.

Nachdem ich nun jahrelang kein Körnerkissen mehr im Einsatz hatte, habe ich vor meinem Osterurlaub über eine Nähanleitung aus dem Buch “Meine Kuschelfreunde” gebrütet. Ich wollte den Dino mit den eingenähten Körnern nachmachen, allerdings hatte ich Bedenken. Was wenn der Dino mal gewaschen werden muss? Das funktioniert mit den Körnern nicht. Herausnehmbare kleine Kissen erschienen mir zu kompliziert in der Umsetzung, so entschied ich mich den Dino und das Körnerkissen als jeweils eigenständige Projekte umzusetzen.

Für das Körnerkissen habe ich Stoffe verwendet, dich ich eigentlich für die iPad-Tasche gekauft habe, die ich vor über 2 Jahren mal nähen wollte (Betonung liegt auf “wollte” – habe es bis heute nicht umgesetzt  ._. ). Das Kissen besteht aus zwei Teilen. Außen die Hülle, die mit Klettverschlüssen verschlossen werden kann und innen das eigentliche Körnerkissen. Die Hülle kann gewaschen werden und die Körner, in ihrem eigenen Beutelchen, nehmen keinen Schaden. Bei der Umsetzung habe ich besonders darauf geachtet, dass das Körnerkissen auch für kleinere Kinder und vielleicht auch Babys verwendet werden kann (nimmt man sowas für Babys? Vielleicht als Wärmflasche bei Bauchweh?). Aus diesem Grund habe ich auf Druckknöpfe aus Metall und normale Knöpfe verzichtet, da diese heruntergekaut und verschluckt werden könnten. Für die Füllung habe ich keine Kirschkerne sondern Dinkelkerne verwendet. Diese gab es relativ günstig bei Roßmann für 2 Euro das Kilo. In dem Kissen habe ich ca. 300g verarbeitet. Bleibt bei der 1 kg Packung Kerne noch genug für 2 weitere Säckchen.

Und hier mein fertiges Kissen mit “Innenkissen”.

Dinkelkissen

Dinkelkissen

Dinkelkissen

Dinkelkissen Verschluss

Dinkelkissen mit Innenkissen

Dinkelkissen

Wochenrückblick 2

Das neue Jahr ist nun auch schon wieder 2 Wochen alt. Nachdem ich letzte Woche fast nichts gebloggt habe, hier ein kleiner Rückblick:

Alltägliches

Am Montag hatte ich meinen letzten Urlaubstag, wobei „Urlaub“ stimmt in dem Fall nicht. In Bayern hatten wir einen Feiertag. Ich habe ihn nochmal für ein paar digitale Bastelarbeiten genutzt und mich mental auf den anstehenden Arbeitsalltag vorbereitet. Nach zwei Tagen Arbeitsalltag habe ich mich aber bereits wieder gefühlt, wir kurz vor Weihnachten. Irgendwie war ich total gestresst, dadurch gereizt und auch leider schnell auf 180. Schlechter Schlaf kam noch erschwerend hinzu. Erst am Donnerstag, nachdem ich die anstehenden Kopfschmerzen mit einer Aspirin verdrängt hatte, ging es mir besser.

Kreatives

Am Freitagabend habe ich mal wieder meine Nähmaschine ausgepackt. Ich habe zwar nur eine Hose meiner Oma gekürzt, die es auf Grund ihres Alters und ihrer nachlassenden Sehstärke nicht mehr selbst kann, aber es war schön mal wieder etwas mit der Nähmaschine zu machen. :)

Am Samstag habe ich dann beschlossen ein ausstehendes Amigurumi-Projekt zu beenden. Es ist jetzt zu 97% auch fertig, allerdings habe ich bei dem Plüschi den Mund etwas schief aufgestickt und es dann entnervt weggelegt. Vielleicht trenne ich den nochmal auf und probiere es wieder.

Am Sonntag habe ich mich noch mit meinem Blog und einem möglichen Theme beschäftigt und wieder einiges dabei gelernt. Den Wartungsmodus werdet ihr hier wohl leider noch öfter sehen, denn ich bin immer noch nicht fertig mit meinen Arbeiten…

Meine Erkenntnisse der Woche

Ich habe in dieser Woche einiges zur Theme Programmierung gelernt. Mein neues Theme wird mehrere dynamische Sidebars haben, die man alle über das Backend mit Inhalten füllen kann, ich habe mich mit individuellen Menüs beschäftigt und bin wieder etwas mehr hinter die Logik von WordPress gekommen. Dabei ist mir auch aufgefallen, dass ich WordPress nicht so anwende, wie es von den Entwicklern vielleicht gedacht ist. Mein Problem ist nun: bastel ich das alles händisch um, bleibe ich dabei oder setze ich einen neuen Blog auf um bei Null zu beginnen. Letzteres wäre mir am wenigsten recht. Ich glaube ich müsste mir mal ein verlängertes Wochenende zum Umstricken gönnen. o.O

Ansonsten habe ich festgestellt, dass ich mit meinem neuen Design vermutlich immer irgendeinen Besucher haben werde, dem etwas nicht gefällt. Die Geschmäcker sind einfach zu verschieden, das haben mir eure Kommentare auf meine Designversuche gezeigt. Ich sollte wohl doch auf mein eigenes Gefühl beim neuen Theme hören

Fundstücke

Im Internet gibt es einige Generatoren, die einem die CSS Programmierung und das Designen etwas erleichtern. Hier meine kleine Sammlung:

Und wie immer kann ich auf meinen Pinterest-Account mit vielen neuen, tollen und kreativen Ideen verweisen. War wieder ganz schön was geboten in dieser Woche!

Patch happy!

patch-happy

Ich habe mir ein neues Buch gegönnt. Es trägt den Titel “Patch happy!: Patchwork- und Nähprojekte mit Gute-Laune-Garantie” und erschien ursprünglich im OZcreativ Verlag. Autorin des Buchs ist Christa Rolf.

Mich hat das Buch schon vom Cover her sehr angesprochen. Da ich mich schon länger gerne mal an Patchwork versuchen würde, dachte ich, dass dieses Buch vielleicht ein guter Start wäre. Online habe ich auch nach ein paar Beispielseiten gesucht und dann das Buch bestellt.

An sich sind sehr schöne Bastelideen enthalten, wobei ich nicht allem etwas abgewinnen kann. Insgesamt sagt mir leider die Stoffwahl nicht immer zu. Die Stoffe sind sehr oft in Rosa oder Blautönen gehalten. Teilweise eben sehr kitschig in der Umsetzung. Sowas passt nur bedingt zu unserem Wohnstil. drop

Ein paar Sachen werde ich vermutlich trotzdem ausprobieren. In wie weit die Anleitungen taugen, werde ich dann berichten. :)

Hier noch eine bitte an euch: Wenn mir jemand schöne Kreativbücher empfehlen kann, immer her damit. Danke! ^^

Gestatten, ich war mal eine Socke

Auf Pinterest bin ich vor ein paar Wochen über ein Sockenplüschie gestolpert. Seitdem habe ich ein paar Tutorials gesammelt und mir auch ein paar günstige Socken besorgt. Ich gehöre eigentlich zur Tennissockenfraktion und trage im Sommer Sneakersocken, da besitze ich keine bunt-geringelten Strümpfe. Bei Kik gabs aber dieses bunte Paar für gerade mal einen Euro. Zum Ausprobieren ideal und man macht bei dem Preis nicht viel kaputt.

Ich habe versucht dieses Tutorial nachzuarbeiten. Aus Mangel an weißen Jersey-Stoff habe ich es aber etwas abgewandelt. Dies ist mein Ergebnis:

"Katzenbär"

"Katzenbär"

"Katzenbär"

 

Jetzt habe ich noch die zweite Socke übrig. Mal gucken, was ich daraus so mache… :)