Genähtes – Handytasche

Zu Weihnachten 2012 hatte ich eine Handytasche verschenkt. Nach fast 2 Jahren intensiver Nutzung zeigt diese nun einige Abnutzungserscheinungen. Der Stroff franzt etwas und der Gummi, den ich als Verschluss gemacht habe, ist ziemlich ausgeleiert. Die Beschenkte hatte sich daher eine neue Handytasche zu ihrem Geburtstag gewünscht. Dem Wunsch bin ich gerne nachgekommen. :)

Meine Freundin wünscht sich gerne selbstgemachte Sachen. Ein paar davon hatte ich hier schon gezeigt. Wenn sie mir vorgibt, was sie gerne hätte, ist das noch einfacher für mich. Apropos… die nächste “Wunschbestellung” für Weihnachten habe ich auch schon bekommen. Da es zum Geburtstag ein Tablett gab, wird hierfür auch noch eine Tasche benötigt. ;)

Zurück zur Handytasche… hier ist das gute Stück:

Handytasche 2014 - Vorne

Verschlossen wir die Handytasche mit Klettverschluss. Ich hatte erst keinen mehr da und musste neuen besorgen. Daheim durfte ich dann aber feststellen, dass ich aus Versehen selbstklebenden gekauft hatte. Ziemlich blauäugig habe ich versucht ihn trotzdem festzunähen und hätte mir dabei fast die Maschine geschrottet. Also musste ich tags drauf nochmal welchen besorgen. Am Ende funktionierte die Maschine erst nach einer Reinigung wieder ordentlich und der neue Klettverschluss lies sich gut verarbeiten.

Klettverschluss an der Handytasche

Und auf keinen Fall fehlen darf mein Label! :)

Handytasche Rückseite

So im Vergleich Version 1 gegen Version 2 muss ich immer noch sagen, dass mir von der Optik her der Verschluss mit dem Gummi besser gefällt. Von der Sicherheit ist die zweite Tasche aber auf alle Fälle besser.

Rückblick

War ganz schön ruhig die letzten Wochen auf meinem Blog. Es hat sich einiges getan. Wird Zeit für eine Zusammenfassung um euch auf den neusten Stand zu bringen.

Alltag

Ich bin momentan ziemlich verschnupft. Letzte Woche war es am schlimmsten. Jetzt scheint es schon wieder etwas besser zu werden. Meinen Mann habe ich allerdings erfolgreich angesteckt, denn nun jammert er.

Wenn ich Zuhause bin, beriesele ich mich momentan gerne mit Greys Anatomie. Dank Amazon Prime kann ich die Folgen ansehen ohne extra dafür bezahlen zu müssen. Mittlerweile bin ich bereits bei Staffel 7 angekommen. Angefangen damit hatte ich in meinem Sommerurlaub. Auch wenn die Serie zwischendurch mal ziemlicher Schmarrn ist, gefällt sie mir eigentlich recht gut. Ein schöner Zeitvertreib nebenher…

Berufliches

Ich habe zum 1. September die Abteilung bei meinem Dienstherrn gewechselt. Dem Personalamt bin ich treu geblieben, allerdings gehöre ich nun nicht mehr zur Personalentwicklung/Aus- und Fortbildung sondern bin bei der Abrechnung/Systemverwaltung gelandet. Ich bin nun seit gut 3 Wochen im neuen Team und muss noch viel lernen. Der neue Tätigkeitsbereich ist sehr umfangreich.

Für meine bisherige Stelle wird aktuell ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin gesucht. Ich bin gespannt, für wen sie sich entscheiden.

Etwas traurig war ich über den Wechsel schon. Mir hat meine Arbeit Spaß gemacht und ich habe gerne mit den Azubis zu tun. Dass sich die Resonanz auf meinen Wechsel gerade unter meinen Nachwuchskräften jedoch in Grenzen hielt, hat mich dann aber doch gewundert. o.O Wenn ich überlege was wir damals organisiert hatten, als mein Vorgänger ging… Versteht mich nicht falsch, ich möchte hier kein Abschiedsgeschenk oder so erbetteln, aber außer zwei, drei „alles Gute“-Mails so gar keine Anteilnahme? Bringt mich doch ins Grübeln.

Connichi

Vom 12. bis 14. September war wieder Connichi in Kassel. Wir waren diesmal natürlich auch vor Ort. Mein Mann und ich haben beide am Samstag gecosplayt. Zumindest für mich fiel die Entscheidung erst 2 Wochen vor der Connichi, daher hatte ich in den beiden Wochen zuvor noch gut mit meinem Kostüm zu tun. Mehr dazu erzähle ich euch aber in einem separaten Post – vielleicht auch in zwei. ;)

Kreatives

Ich habe einiges gebastelt und genäht, allerdings bin ich noch nicht dazu gekommen, euch etwas davon zu zeigen. Teilweise darf ich das auch noch nicht um niemanden die Überraschung zu verderben. Ein paar Tage müsst ihr euch noch gedulden.

Blog

Ich spiele immer mehr mit dem Gedanken eines Relaunchs meines Blogs. Einerseits hat sich so viel Inhalt angesammelt, dass es schwierig geworden ist, alles zu bearbeiten, anzupassen und aktuell zu halten, andererseits blättere ich gerne durch alte Posts. Man erinnert sich gerne an so manche Sachen, aber andererseits gibt’s da auch Posts, bei denen

Garten

Hier hat sich nur bedingt etwas getan. Wir haben auf der Nordseite unseres Hauses die vorbereiteten L-Steine mit Erde hinterfüllt, diese dann festgestampft, Unkrautvlies ausgelegt und Zierkies ausgebracht.

Vor unserer Haustüre habe ich gut 2 laufende Meter Pflaster wieder entfernt, den Split neu ausgebracht, glattgezogen und wieder zugepflastert. Die Fläche war leider etwas abgesackt, nachdem wir vorne nicht fertig gepflastert hatten. Durch die Belastung sind die Steine verrutscht und es sah nicht mehr so toll aus. Das wurde nun behoben und ich habe die restliche Fläche fast fertiggestellt (bis auf zwei Steine, die noch zugeschnitten werden müssen).

Anfang Oktober (ja, ich weiß, es verschiebt sich immer mehr) soll dann der Gärtner kommen, für den wir uns Ende Mai entschieden hatten und die Natursteinmauer auf der Südseite unseres Grundstücks anbringen, die Treppe zur Garage erstellen und auspflastern. Außerdem kommt zwischendurch nochmal die Erdbaufirma um das Grundstück weiter anzugleichen. An der Grundstücksseite zur Straße hin, werden Rasenkantensteine gesetzt, damit die Zaunfirma sind dann um Gartenzaun, Türen und Briefkasten mit Klingel kümmern dürfen.

Es steht ziemlich auf der Kippe, ob wir in diesem Jahr noch Rasen anpflanzen können. Ich befürchte nur, wenn wir das nicht machen, habe ich bis zum Frühjahr wieder eine Unkrautexplosion im Garten und das möchte ich unbedingt vermeiden. U_U

Plüsch-Dino

Kennt ihr das? Man fängt ein Projekt an, bastelt daran und verliert die Lust oder scheitert an irgendwas und mag dann nicht mehr weitermachen. Mir ging das so mit einem Plüsch-Dino, den ich genäht habe. Das Projekt hatte ich bereit während meines Osterurlaubs begonnen und recht zügig durchgezogen, bis mir vom Handnähen irgendwann dermaßen, die Finger wehgetan hatten. Dabei habe ich den Großteil mit der Nähmaschine gemacht und nur die Arme und Beine per Hand zu- bzw. an den Körper genäht.

Am letzten Wochenende habe ich mich endlich hingesetzt und die beiden Beine angenäht, den Körper fertiggestopft und ebenfalls vernäht. Jetzt ist er endlich fertig! :)

Plüsch-Dino

Der Schnitt stammt aus dem Buch “Meine Kuschelfreunde” von Bettina Schons. Eigentlich ist der Dino als Wärmekissen gedacht und sollte mit Kirschkernen gefüllt werden. Ich habe darauf verzichtet, weil ich wollte, dass man den Dino waschen kann. Mit eingenähten Kernen wäre das nicht gegangen und den Dino mit einem herausnehmbaren Kissen zu machen, war mir zu kompliziert. Deswegen wurde er komplett mit Füllwatte gefüllt.

Die runden Schuppen am Rücken sind mir nicht alle 100%ig gelungen, aber das macht nichts. Ist ja auch kein gekauftes Plüschie sondern ein Unikat mit eigenem Charme <3 und natürlich von mir selbst gemacht.  blush

Wärmflaschenersatz Körnerkissen

Als ich so um die 10 Jahre alt war, kamen bei uns Kirschkernsäckchen als Wärmflaschenersatz auf. Das erste Kissen stammte damals aus der Apotheke. Da ich damals gerne das Säcken Abends für warme Füße mit ins Bett genommen habe, bestand bei uns Bedarf nach mehr solcher Wärmequellen. Nachdem mein Pate zu dieser Zeit noch seine Bäckerei hatte, sammelte er für uns die Kerne der Kirschen, die er zu Kuchen verarbeitete. So kam in einem Jahr schon einiges zu zusammen und meine Oma nähte mehrere Kirschkernsäckchen für uns. Eines hatte sogar mehrere Kammern und war recht groß. Das nutze mein Vater gerne für seine Rückenschmerzen.

Nachdem ich nun jahrelang kein Körnerkissen mehr im Einsatz hatte, habe ich vor meinem Osterurlaub über eine Nähanleitung aus dem Buch “Meine Kuschelfreunde” gebrütet. Ich wollte den Dino mit den eingenähten Körnern nachmachen, allerdings hatte ich Bedenken. Was wenn der Dino mal gewaschen werden muss? Das funktioniert mit den Körnern nicht. Herausnehmbare kleine Kissen erschienen mir zu kompliziert in der Umsetzung, so entschied ich mich den Dino und das Körnerkissen als jeweils eigenständige Projekte umzusetzen.

Für das Körnerkissen habe ich Stoffe verwendet, dich ich eigentlich für die iPad-Tasche gekauft habe, die ich vor über 2 Jahren mal nähen wollte (Betonung liegt auf “wollte” – habe es bis heute nicht umgesetzt  ._. ). Das Kissen besteht aus zwei Teilen. Außen die Hülle, die mit Klettverschlüssen verschlossen werden kann und innen das eigentliche Körnerkissen. Die Hülle kann gewaschen werden und die Körner, in ihrem eigenen Beutelchen, nehmen keinen Schaden. Bei der Umsetzung habe ich besonders darauf geachtet, dass das Körnerkissen auch für kleinere Kinder und vielleicht auch Babys verwendet werden kann (nimmt man sowas für Babys? Vielleicht als Wärmflasche bei Bauchweh?). Aus diesem Grund habe ich auf Druckknöpfe aus Metall und normale Knöpfe verzichtet, da diese heruntergekaut und verschluckt werden könnten. Für die Füllung habe ich keine Kirschkerne sondern Dinkelkerne verwendet. Diese gab es relativ günstig bei Roßmann für 2 Euro das Kilo. In dem Kissen habe ich ca. 300g verarbeitet. Bleibt bei der 1 kg Packung Kerne noch genug für 2 weitere Säckchen.

Und hier mein fertiges Kissen mit “Innenkissen”.

Dinkelkissen

Dinkelkissen

Dinkelkissen

Dinkelkissen Verschluss

Dinkelkissen mit Innenkissen

Dinkelkissen

Wochenrückblick 2

Das neue Jahr ist nun auch schon wieder 2 Wochen alt. Nachdem ich letzte Woche fast nichts gebloggt habe, hier ein kleiner Rückblick:

Alltägliches

Am Montag hatte ich meinen letzten Urlaubstag, wobei „Urlaub“ stimmt in dem Fall nicht. In Bayern hatten wir einen Feiertag. Ich habe ihn nochmal für ein paar digitale Bastelarbeiten genutzt und mich mental auf den anstehenden Arbeitsalltag vorbereitet. Nach zwei Tagen Arbeitsalltag habe ich mich aber bereits wieder gefühlt, wir kurz vor Weihnachten. Irgendwie war ich total gestresst, dadurch gereizt und auch leider schnell auf 180. Schlechter Schlaf kam noch erschwerend hinzu. Erst am Donnerstag, nachdem ich die anstehenden Kopfschmerzen mit einer Aspirin verdrängt hatte, ging es mir besser.

Kreatives

Am Freitagabend habe ich mal wieder meine Nähmaschine ausgepackt. Ich habe zwar nur eine Hose meiner Oma gekürzt, die es auf Grund ihres Alters und ihrer nachlassenden Sehstärke nicht mehr selbst kann, aber es war schön mal wieder etwas mit der Nähmaschine zu machen. :)

Am Samstag habe ich dann beschlossen ein ausstehendes Amigurumi-Projekt zu beenden. Es ist jetzt zu 97% auch fertig, allerdings habe ich bei dem Plüschi den Mund etwas schief aufgestickt und es dann entnervt weggelegt. Vielleicht trenne ich den nochmal auf und probiere es wieder.

Am Sonntag habe ich mich noch mit meinem Blog und einem möglichen Theme beschäftigt und wieder einiges dabei gelernt. Den Wartungsmodus werdet ihr hier wohl leider noch öfter sehen, denn ich bin immer noch nicht fertig mit meinen Arbeiten…

Meine Erkenntnisse der Woche

Ich habe in dieser Woche einiges zur Theme Programmierung gelernt. Mein neues Theme wird mehrere dynamische Sidebars haben, die man alle über das Backend mit Inhalten füllen kann, ich habe mich mit individuellen Menüs beschäftigt und bin wieder etwas mehr hinter die Logik von WordPress gekommen. Dabei ist mir auch aufgefallen, dass ich WordPress nicht so anwende, wie es von den Entwicklern vielleicht gedacht ist. Mein Problem ist nun: bastel ich das alles händisch um, bleibe ich dabei oder setze ich einen neuen Blog auf um bei Null zu beginnen. Letzteres wäre mir am wenigsten recht. Ich glaube ich müsste mir mal ein verlängertes Wochenende zum Umstricken gönnen. o.O

Ansonsten habe ich festgestellt, dass ich mit meinem neuen Design vermutlich immer irgendeinen Besucher haben werde, dem etwas nicht gefällt. Die Geschmäcker sind einfach zu verschieden, das haben mir eure Kommentare auf meine Designversuche gezeigt. Ich sollte wohl doch auf mein eigenes Gefühl beim neuen Theme hören

Fundstücke

Im Internet gibt es einige Generatoren, die einem die CSS Programmierung und das Designen etwas erleichtern. Hier meine kleine Sammlung:

Und wie immer kann ich auf meinen Pinterest-Account mit vielen neuen, tollen und kreativen Ideen verweisen. War wieder ganz schön was geboten in dieser Woche!