Arbeiten im Vorgarten

Nachdem wir mittlerweile im hinteren Garten recht weit sind bzw. uns so langsam die Arbeiten ausgehen, beschäftigen wir uns momentan mit dem Vorgarten. Mitte Mai war die Firma, die die Erdarbeiten letztes Jahr gemacht haben, vor Ort und haben den Bauschutt, der im Erdreich so halb vergraben war, ausgebaggert und entsorg. Außerdem wurde der Erdhaufen schräg vor unserer Haustür im Vorgarten verteilt. Zusätzlich hatten wir darum gebeten, dass das Fundament für unsere Trockenmauer vorbereitet wird, die Paletten mit den Natursteinen vor der Haustür, die seit über eineinhalb Jahren dort stehen, Richtung zukünftige Mauer versetzt werden, und noch ein paar Gräben für die Bewässerung gezogen werden. Auch bat ich darum, dass das Gartenhausfundament, das wir gepflastert hatten und der Weg hinter dem Haus bei der Gelegenheit abgerüttelt werden. Das wurde zuverlässig erledigt.

Wir haben seitdem Sand besorgt, in die Gräben geschaufelt, die Leitungen für die Bewässerung hineingelegt, und auch unter dem Fundament der Trockenmauer durchgeführt. Mein Mann hat dann noch einen Filter angebracht und haben die Gräben wieder zuschaufeln. Zwischendurch kam die Zaun Firma und hat an der Einfahrt den Gartenzaun gesetzt und neben der Garage ein Gartentürchen. Jetzt muss ich nicht mehr Angst haben das jemand von der Einfahrt herunterstürzt und sich verletzt, denn die ist ja auch über ein Meter höher als das darunterliegende Grundstück.

Da bei uns am Donnerstag ein Feiertag war, haben wir uns ein paar Urlaubstage gegönnt um auf ein verlängertes Wochenende zu kommen. Dummerweise waren diese Tage nicht zum Erholen da, sondern zum Arbeiten. Entsprechend verplant waren diese Tage auch: Am Freitag waren wir auf dem Comic-Salon, besuchten eine Baumschule in der Nähe und ließen uns beraten.

Am Samstag haben wir endlich angefangen den vorderen Teil der Natursteinmauer aufzubauen. Zwischendurch hielt uns mal ein plötzlicher Regenschauer von der Arbeit ab. Diese Zeit nutzen wir um im Baumarkt ein paar Sachen zu besorgen. Danach ging es direkt weiter. Wie sich die Natursteinmauer so verändert, zeige ich euch dann in einem extra Post. Ich würde sagen ungefähr die Hälfte haben wir geschafft.

Ausblick

Am Montag besorge ich mit meiner Mutter noch Mineralbeton. Damit und mit Erde werden wir die Mauer hinterfüllen. Wenn es weiter so gut läuft kann ich hoffentlich in den nächsten Tagen unseren rund 1 Meter hohen Kirschlorbeerbusch und eine Hortensie an ihren vorgesehenen Platz pflanzen.

Wenn wir das geschafft haben, können wir die Erdbaufirma beauftragen im oberen Bereich des Grundstücks gesiebte Erde anzuliefern und dann können wir tatsächlich bereits den Rasen vorbereiten. Während der dann wächst, können wir an der Grundstücksgrenze die Rabatten setzen. Eventuell müssen wir dafür allerdings noch ein paar Zentimeter graben beziehungsweise Beton entfernen. Ursprünglich hatte ich das für den Sommerurlaub, im August, vorgesehen, aber vielleicht schaffen wir es ja vorher. Mein Schwiegervater wird uns voraussichtlich wieder helfen. Er hatte das bereits an der anderen Grundstücksgrenze gemacht. Mein Mann und er sind da ein eingespieltes Team. Ich hoffe nur, dass es mit den großen Rabatten genauso funktioniert. Beim letzten Mal wurden nämlich nur Platten bzw. 20 cm oder 25 cm Tiefe Rabatten verarbeitet. Die größeren Rabatten könnten etwas schwerer sein. Mal sehen was wir besorgen werden. Das stellt sich jetzt dann auch erst heraus.

 

Ihr seht also wir kommen vorwärts. Ich hoffe nur dass wir heuer auch wirklich fertig werden. Es fehlt noch einiges, aber irgendwann habe ich keine Lust mehr. Ich möchte auch mal wieder normalen Alltag haben und nicht immer nur arbeiten. Egal wie schön es ist etwas entstehen zu sehen, irgendwann reicht es. ;)

Trauerkarte – Botanical Blooms – Herzliches Beileid

Von meiner Mutter beziehungsweise meiner Oma weiß ich, dass es schon fast Volkssport ist, regelmäßig die Todesanzeigen in der Zeitung zu lesen. Wenn man dann feststellt, dass ein Bekannter oder Angehöriger eines Bekannten verstorben ist, wird eine Trauerkarte verschickt. Das hat teilweise solche Ausmaße, dass Trauerkarten bereits auf Vorrat gekauft werden und zu Hause auf ihren Einsatz warten. Ich weiß nicht, ob dies auch in Großstädten so üblich ist oder nur in kleineren Städten bzw auf dem Land. Würde mich mal interessieren, ob das auch anders so gehandhabt wird.
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Nachgeperlte Mäuschen

Ich hatte vor einiger Zeit auf dem Blog mal eine Serie zum Thema „Basteln mit Perlen“ gestartet. Diese endete mit einer von mir entworfenen Anleitung einer kleinen Maus. In der Vergangenheit hat mir schonmal jemand ein Bild geschickt mit den Mäuschen, die sie nach meiner Anleitung angefertigt hatte.

Im April, als ich wegen einem grippalen Infekt ziemlich komplett flach lag und erfolgreich meinen Mann ansteckte, kontaktierte mich Conny. (mehr …)

Project Life Freebies: Misstiina.com

Nicht jeder hat das Geld sich ein großes Sammelsurium an Projekt Life Karten aufzubauen oder gar die Möglichkeit dazu. Ich kenne bisher nur einen Laden in meiner Nähe, der sporadisch Project Life Sachen im Angebot hat.

Im Internet gibt es glücklicherweise ettliche Seiten auf denen von Usern selbstgestaltete Project Life Karten zum Download angeboten werden. Ich bin über ein paar schöne gestolpert und möchte euch heute von der Seite Misstiina.com berichten. Miss Tiina hat viele verschiedene Designs gestaltet. Die Seite ist auf Englisch und die Karten – wenn denn Text drauf steht – auch. Für wen das aber kein Problem ist, der findet bestimmt etwas. Und ich spreche hier nicht nur die Project Life Fans an. Von diversen Facebook Gruppen weiß ich, dass PL-Karten auch sehr beliebt unter Filofaxern sind, da man diese zur Gestaltung des Planners einheften kann.

Für Filofaxing-Fans gibt’s übrigens auch noch ein paar Planner-Goodies. Es lohnt sich also auch hier ein Besuch. ;)

Pflanzentauschbörse und Lechuza Store

Meine Kollegin, die weiß, dass wir derzeit unseren Garten bepflanzen, hatte mir erzählt, es fände eine Pflanzentauschbörse bei ihr im Ort statt. Ich habe mich entschlossen dort hin zu gehen. Einerseits hatte ich selbst noch viele Ableger meiner Haworthia, die in der Küche standen und andererseits hoffte ich ein paar Sachen für unseres Garten zu finden.

Am Samstagvormittag vor gut zwei Wochen, gegen halb 10 waren wir also vor Ort, im Gepäck 10 kleine Pflänzchen, die ich kurz zuvor in ausgewaschene Joghurtbecher eingetopft hatte. Die Tauschbörse selbst ging von 10 Uhr bis 13 Uhr. Da wir nicht bis zum Beginn warten wollten, machten wir noch einen Abstecher nach Dietenhofen um ein paar Sachen im Lechuza Store zu besorgen: Zwei Blumentöpfe, einen Pon Refill und ein paar Ersatzteile für einen verwaisten Blumentopf, den ich in der Arbeit gefunden habe.

Anschließend ging es wieder zur Pflanzentauschbörse, die mittlerweile geöffnet hatte. Die Tauschbörse wurde von ein paar Damen organisiert, die auch Kuchen verkauften und Spenden für die Mittagsbetreuung im Ort sammelten. Da das Wetter gut war, fand alles Außen statt. Es waren mehrere Bierzelttische aufgebaut und man konnte sich die Pflanzen aussuchen. Dazu gab es Infos und Ratschläge zu den verschiedenen Gewächsen. Es gab ein paar wenige Zimmerpflanzen und relativ viele für den Garten:  Tomaten, Zucchini und und und…

Ich selbst habe mir eine kleine Minze und eine Pfingstrose (Staude) mitgenommen. Traf sich sehr gut, denn ich hätte am Tag zuvor fast eine beim Dehner gekauft. Mein Mann nahm sich aus nostalgischen Gründen eine Duftgeranie mit. Hat sich also gelohnt.

Das nächste Mal findet die Tauschbörse wohl im Herbst statt. Mal sehen, ob ich dann auch hingehe, wenn ich wieder Pflänzchen übrig habe.