Ostern überstanden

Heute ist schon wieder Ostermontag und das Spektakel so gut wie vorbei. Die Familienbesuche sind erledig und alle Geschenke verteilt, es steht also ein ruhiger Tag bevor. Momentan verordnen Sonn- und Feiertage mir einen arbeitstfreien Tag. Sonst nutze ich meine bürofreien Tage, an denen das Wetter einigermaßen passt, um im Garten zu werkeln. Die letzten Tage war das aber nicht so. Die Feiertage und den Samstag habe ich ausnahmsweise nicht außen verbracht sondern Sachen für Ostern erledigt und die Zeit für kreatives genutzt. Ich habe zwei Sachen genäht, wobei ich aktuell noch die letzten Kleinigkeiten am ersten Projekt mache. Fotos gibt es demnächst.

Ich konnte die Osterbrotschlappe übrigens nicht auf mir sitzen lassen und habe mir kurzerhand ein Rezept aus dem Internet gesucht und am Samstag einen erneuten Versuch gewagt. Es hat so gut geklappt, dass ich das Rezept ein weiteres Mal gebacken habe. Insgesamt wurde  ein Zopf daraus und 3 kleinere Brötchen. Die gebackenen Sachen wurden zum Großteil verschenkt. Dummerweise habe ich verpennt Fotos zu machen.  ._.

Bei meinem ersten Versuch wurde Magerquark und Öl für das Osterbrot verarbeitet. Das zweite Rezept basiert jedoch auf einem Hefeteig. Der Hefeteig ist viel einfacher zu verarbeiten und ich werde mir das Rezept aufheben. Kommt bestimmt nochmal zum Einsatz.

Und damit ihr auch was von dem Rezept habt, hier könnt ihr euch das dazugehörige Video ansehen:

Kreative Oster-Fails

Karfreitag hatte ich für meine Ostererledigungen reserviert. Auf der To-Do-Liste stand Ostereierfärben, Basteln und – auf Wunsch meines Neffen – Osterbrot backen. Zuerst fing ich mit dem Osterbrot an. Mein Neffe half mir zwar anfangs, allerdings war nach ca. der Hälfte der Zeit die Wii U viel interessanter, als das Osterbrot. Als das Brot im Ofen war, sah es sehr vielversprechend aus. Als ich es aber angeschnitten habe, musste ich feststellen, dass es innen noch nicht durch war. Ziemlich viel roher Teig kam zum Vorschein. Bei dem Rezept stand leider nicht dabei, wie viele kleine Brötchen man damit machen konnte. Wir haben 3 Stück gemacht, aber die waren wohl viel zu groß. Das Osterbrot lies sich auch nicht durch erneutes Backen verbessern. Außen wurde es immer dunkler und innen war es immer noch Matsch…  x_x

Leicht gefrustet habe ich danach die Eier gekocht. Mein Neffe wollte zwar unbedingt helfen, aber auch hier war die Wii U viel interessanter und so stand ich erneut alleine in der Küche. Die Farbtabletten hatte ich schnell in alten, sauberen Joghurtbechern angerührt und dann die ersten 5 frisch gekochten Eier in den Bechern versenkt. Die Eier haben Farben nicht überall gut angenommen und als ich sie versucht habe zu trocknen, krümmelte die Farbe regelrecht von den Eiern. Manche Eier sind beim Versuch sie erneut zu färben dann zerbrochen bzw. angeknackst. :( Insgesamt sind mir dann aber doch noch 12 Eier gelungen. Der Trick war, die Eier nur zu versenken und länger als die angegebenen 5 Minuten in der Farbe zu lassen. Auch sollte man die Eier nicht mehr bewegen. Wenn man sie aus der Farbe geholt hatte, mussten sie auf ein paar Zewas zum Trocknen ausgelegt werden. Anfassen durfte man sie dann erst wieder, als sie trocken waren, sonst krümmelte die Farbe erneut.

Zwischendurch hatte ich bei den Eiern echt Angst, dass ich keine Eier zum Verschenken für Ostern haben werde und nochmal welche kaufen müsse  - allerdings bereits gefärbte. Wer sollte dann die misslungenen Eier alle essen? Zum Glück blieb es nur bei 3 Fail-Eiern.

Zu meinen Bastelarbeiten für Ostern bin ich gar noch nicht gekommen. Ich habe in den letzten Tagen etwas herumprobiert, aber mir ist noch nichts wirklich gelungen. Mal sehen… Einen Tag habe ich noch…

Happy 1st Birthday!

Der Kleine von unserem befreundeten Ehepaar feiert heute seinen ersten Geburtstag!  juhu~ Happy Birthday!

Seine Mutter hat mich bereits im Februar angesprochen, ob ich einen Kuchen für ihn machen würde. Ihr schwebte etwas buntes, mehrstöckiges vor. Ich lies mich natürlich dafür begeistern, denn wann habe ich mal die Gelegenheit so etwas zu machen? Für mich selbst mache ich mir nicht so eine Mühe.

Der Kuchen für den kleinen Krümel stand unter dem Motto Winnie Pooh, wie man unschwer erkennen kann. Der untere Kuchen besteht aus zwei Schichten trockener Kuchen mit Vanille Geschmack, dazwischen und obendrauf kam Buttercreme mit leichtem Zitronengeschmack. Der obere Kuchen besteht aus Schichten mit dem gleichen Teig wie die untere Etage aber eingefärbt in Grün, Gelb, Rot und Blau – aufgeschichtet wie ein Rainbow Cake. Dazwischen kam belgische Ganache. Bedeckt wurden beide Kuchen mit eingefärbten Fondant (selbstgemacht, nicht gekauft). Dekoriert wurde ebenfalls mit Fondant, gekauften Plastikfigürchen und Buttercreme. Alles in allem eine totale Kalorienbombe. Er sieht super aus, ich hoffe er schmeckt auch.

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Übrigens habe ich hier zum ersten Mal Buttercreme verarbeitet. Ging relativ gut und nach einer Nacht durchziehen im Kühlschrank schmeckt sie sogar besser.

Gebacken und Vorbereitet wurde der Kuchen bereits am Sonntag. Die Mutter und eine der beiden Patinnen  haben mir geholfen. Dekoriert haben wir dann am gestrigen Tage. Arbeitszeit war gut 6,5 Stunden. Wow!

Artisteer

Mit Programmen wie FrontPage und Namo Webeditor habe ich gelernt Webseiten zu erstellen. Vermutlich läuft es manchen professionellen Webentwickler nun eiskalt den Rücken ruter. Ja ich gebe es zu, ich stehe auf WYSIWYG-Programmen. Bei WordPress und dem Formular “Neuen Beitrag erstellen”-Formular ist es ja nicht anders.

Mein aktuelles “Stripes and Butterflies”-Theme habe ich selbst geschrieben. Das war eine heiden Arbeit. Seit Oktober versuche ich mich an einem neuen Theme, das auch komplett selbst erstellt sein soll. Da mir aber leider oft die Zeit fehlt, komme ich nur am Wochenende dazu weiter zu schreiben, aber auch dann nicht jedes Wochenende. Seit Januar habe ich das gleiche Spielchen mit meiner Stempelseite. Letzten Sonntag, als ich mal wieder total frustriert vor dem Rechner saß – ja ich tu mich nun mal schwer mit dem Programmieren und steig nicht immer durch – wollte ich fast aufgeben. Verzweifelt habe ich im Netz geschaut ob es nicht ne andere Lösung gibt Themes zu schreiben, als ich über ein Programm namens Artisteer gestolpert bin. Mit diesem Programm, das optisch an die neueren Office-Generationen erinnert und dadurch irgendwie vertraut rüberkommt, kann man Themes für WordPress, Drupal, DotNetNuke. Blogger und Joomla erstellen. Auf der Webseite des Hersteller kann man sich eine Demo kostenlos herunterladen. Das Programm ist mehrsprachig und auch auf Deutsch erhältlich. Es gibt sogar einen Händler, der das Programm hier offiziell vertreibt.

Artisteer

Es gibt zwei Varianten von dem Programm – “Home & Academic Edition” und die “Standard Edition”. Für WordPress würde theoretisch die “Home & Academic Edition” reichen. Mit $49.95 ist man dabei, die andere kostet $129.95.

Ich hatte leider noch nicht wirklich Zeit es ausgiebig zu testen. Ich konnte mir demnach noch kein Urteil darüber bilden. Es klingt interessant und ich spiele mit dem Gedanken, ob es die Lösung meiner WordPress-Probleme ist. Etwas Bedenken habe ich jedoch bezüglich der Performance der erstellten Themes. Solche Editoren neigen meines Wissens dazu auch unnützen Code auszuspucken und damit die Dateigröße und die Ladezeiten der Webseite aufzublähen. Ob das bei dem Programm auch der Fall ist, weiß ich noch nicht. Wie gesagt, ich werde testen und dann mein Fazit posten. Vielleicht mag ja noch jemand anderes sich am Programm versuchen, darum wollte ich euch von meinem Fund berichten. :)

Die Sitzbank für unsere Garderobe ist fertig!

Projekt 12 in 2014 - Nr. 11 - Sitzbank für die Garderobe

Dass mein Mann und ich an einer Sitzbank für unsere Garderobe arbeiten, habe ich euch bereits erzählt. Diese Woche ist überraschend das bestellte Polster für die Bank gekommen! Eigentlich habe ich erst nächste Woche damit gerechnet, da es bei der Bestellung hieß „Produktionszeit17 Tage“. Tatsächlich war das gute Stück bereits gut eine Woche nach Zahlungseingang bei uns.

Polsterzuschnitt und Überzug befanden sich beide in einem riesen Paket. Ich hatte gehofft, dass das Polster bereits bezogen wird, wenn ich bei der Bestellung angebe, dass der Überzug für den Zuschnitt gedacht ist. Beides kam aber separat so musste ich den Zuschnitt selbst beziehen. Das war eine ziemliche Fitzelarbeit. Der Bezug sollte laut Bestellung genau für den Zuschnitt ausgelegt sein, aber ich fand es schwierig ihn zu überziehen. Ich hatte zwischendurch sogar befürchtet, dass der Bezug zu eng ist. Nach einigem Zupfen, Quetschen (das Polster gibt etwas nach) und Fummeln ging es aber.

Der Überzug hat auf der einen Seite zwei Streifen im Stoff. Sieht so aus als wäre es da aus irgendeinem Grund zu warm geworden. Normalerweise kann man Mircofaser in verschiedene Richtungen streichen, dadurch entstehen „Schmierer“ bei denen das Licht anders reflektiert. Diese „Schmierer“ kann man aber leicht verstreichen. Sobald alle Fasern in die gleiche Richtung liegen, sieht man es nicht. Das ist wie bei unserem Sofa – frisch abgesaugt sieht es super aus, aber nach einer Woche Sitzen, Liegen und Lümmeln, sind lauter „Fahrer“ drauf. Die Streifen auf dem Bezug der Sitzbank jedenfalls lassen sich nicht entfernen. Wir haben das Polster kurzerhand umgedreht. Erfüllt genauso seinen Zweck, etwas ärgerlich ist es aber trotzdem.

Sitzen kann man gut darauf, auch die Höhe der Bank ist angenehm. Unsere Schuhe haben jetzt auch noch eine Option zum Abstellen gefunden: Unter der Sitzbank machen sie sich ganz gut.
Hier noch die Fotos vom Projekt:

Garderobe mit fertiger Sitzbank

Damit haben wir einen Punkt auf der Liste Projekt 12 in 2014 abgehakt! Nachdem bereits 2 Monate vergangen sind, wird es demnächst Zeit für einen Zwischenstand!