Knochenmarkspende – „Erfahrungsbericht“ – Medikament spritzen

Jeder Mensch produziert weiße und rote Blutkörper. Dies geschieht in den großen Knochen des Körpfers, wie z. B. dem Becken. Bei der “Produktion” entstehen auch Zellen, die sich nicht festgelegt haben. Das sind die Stammzellen, die für Leukämiepatienten so wichtig sind. Um genügend Stammzellen für eine Spende im Körper zu haben, muss vorbereitend auf die Stammzellapherese ein Medikament gespritzt werden, das die Produktion dieser Zellen anregt. Mein Mann begann 5 Tage vor der Stammzellenspende damit sich je morgens und abends eine Spritze  Granocyte zu setzen. Vorher durfte er wie bei einem kleinen Bausatz das Medikament anmischen, die Spritze zusammenbauen und damit das Medikament aufziehen. Cellex hat ihn mit dem Medikament, Schmerzmittel gegen die Nebenwirkungen und Alkoholtupfer ausgestattet.

Das Medikament durfte er sich dann ins Unterhautfettgewebe spritzen. Das ist im Grunde ähnlich, wie wenn sich ein Zuckerkranker Insulin spritzt. Die Haut ca. 10 cm um den Bauchnabel herum wird mit der Hand zusammengedrückt, damit man eine Falte zwischen den Fingern hält. Dort sticht man die Nadel hinein und spritzt das Mittel langsam in den Körper.

Laut meinem Mann war es jedes Mal eine Überwindung sich eine Nadel in den Bauch zu stechen. Er hat es dennoch alleine hinbekommen. Ich habe ihm nur bei der ersten Dosis unterstützend zur Seite gestanden.

Die Nebenwirkungen stellten sich ab Tag zwei ein. Wobei… am ersten Tag war er auch recht müde. Das kann aber auch von der leichten Erkältung gekommen sein, die wir uns beide nach unserem erneuten Besuch im Legoland geholt haben. Jedenfalls merkte er ab dem 2. Tag Schmerzen im Becken. Diese Beschwerden waren ähnlich meiner Rückenschmerzen im Lendenbereich – die ich zum Glück seit dem Ende der Pflasterarbeiten nicht mehr wirklich hatte. Ich fand es aber interessant, dass sich das Medikament so bemerkbar machte. Mein Mann gehörte bisher zu den wenigen glücklichen Menschen, die noch keine Rückenschmerzen, wie nach einem Hexenschuss kannten. Die Spritzen bzw. die Nebenwirkungen machten sich aber so ähnlich bemerkbar. Schlimm wurde es am Tag 3. Ab da konnte er nachts schon nicht mehr richtig schlafen. Trotz allem hat er mutig durchgehalten. :)

Knochenmarkspende – „Erfahrungsbericht“ zur Voruntersuchung

Gleich zu Beginn möchte ich darauf hinweisen, dass nicht ich als Knochenmarkspender ausgewählt wurde, sondern mein Mann. Ich begleitete ihn aber und möchte für all die Interessierten berichten.

Mein Mann und ich sind beide als Spender bei der DKMS registriert. Für die Entnahme der Stammzellen ist die Cellex Gesellschaft für Zellgewinnung mbH zuständig. Die Cellex gibt es in Köln und Dresden. Der Spender kann sich heraussuchen zu welchem Standort er für die Entnahme geht.

Um die Spende so angenehm wie möglich zu machen, organisiert Cellex für den Spender alles nötige. Bei uns war das die Hotelreservierung, Arzttermine für meinen Mann, der Entnahmetermin, Korrespondenz mit der DKMS, die Voruntersuchung usw. Bei Bedarf hätte die Cellex sich auch um die Zugfahrt gekümmert, aber da wir mit dem Auto gefahren sind, war das hinfällig. Übrigens kümmern sie sich auch noch um die Kostenübernahe von Verpflegung, Unterkunft, Fahrtkosten, Verdienstausfall, Medikation usw.

Die Kosten für mich als Begleiter wurden nur für die Spende übernommen. Für die Voruntersuchung war meine Anwesenheit nicht nötig. Nachdem ich meinen Anteil des Hotels selbst getragen habe, war es aber auch kein Problem auch bei der Voruntersuchung dabei zu sein.

Die Voruntersuchung

Für die Voruntersuchung sind wir Ende Juli nach Dresden gefahren. Wir mussten bereits am Vortag anreisen, da der Termin am nächsten Morgen um 8:30 Uhr stattfand. Cellex hat für uns ein schönes Zimmer im The Westin Bellevue reserviert. Ich persönlich kam mir in dem Hotel etwas fehl am Platz vor. Es ist riesig, hat eine gigantische Auswahl am Frühstücksbuffet und man merkt, dass dort schon etwas gehobener es Klientel absteigt. Allein die zwei Flitzer vor der Türe (Ferrari oder so?), die die Gäste Probefahren durften, wiesen auf Kundschaft mit dem entsprechenden Kleingeld hin.

Die Zimmer – oder zumindest das was wir gesehen haben -sind schön, auch wenn es jetzt nicht unbedingt mein Möbelstil ist. Die Ausstattung war gut, mit Badewanne, Flatscreen, Minibar, usw. Man hatte auch die Möglichkeit den Zimmerservice zu nutzen, allerdings für meine Verhältnisse für gesalzene Preise. Von der Cellex wurden die Unterkunft und das Frühstück bezahlt. Minibar usw. wären dann natürlich auf unsere Kappe gegangen.

Wir hatten sogar die Möglichkeit kostenlos den Pool, Sauna, Fitnessbereich usw. zu nutzen. Nachdem wir erst gegen 21 Uhr im Hotel waren, konnten wir nur einen kurzen Abstecher dorthin machen, da um 22 Uhr dort Feierabend war.

Übrigens war das Westin Bellevue endlich mal ein Hotel mit richtig bequemen Betten. Ich konnte gut schlafen, dafür, dass es nicht mein eigenes Bett war. Zuhause schlafe ich in der Regel immer noch am besten.

Am Tag der Voruntersuchung sind wir leider etwas zu spät bei Cellex angekommen. Eine Brücke war gesperrt und unser liebes Navi hat uns einmal quer durch Dresden geschickt. Dafür durften wir über die umstrittene Waldschlösschenbrücke fahren. Schöne Landschaft sage ich euch, aber ich kann verstehen, warum Dresden der Titel Weltkulturerbe wegen dieser Brücke flöten gegangen ist.

Cellex stellt den Besuchern einen Parkplatz in der Tiefgarage zur Verfügung. Die GmbH befindet sich in einem Doppelhaus, das stark an ein Ärztehaus erinnert. Die DKMS hat in der anderen Doppelhaushälfte ebenfalls einen Standort.

Cellex selbst sieht aus, wie eine Arztpraxis. Der Spender und die Begleiter werden im Wartezimmer mit Getränken und Süßigkeiten versorgt.

Als wir dort waren, saß ein weiterer Spender im Wartezimmer. Für ihn war eine Entnahme aus dem Beckenkamm vorgesehen, während meinem Mann die OP erspart blieb, er dafür aber für das Verfahren der Apherese vorgesehen wurde. Nach einem Fragebogen durften wir uns nochmals den Infofilm ansehen und es gab Infos von der Sprechstundenhilfe(?). Anschließend wurden wir herumgeführt. Im Behandlungszimmer saß ein Herr, der bereits an einer Maschine angeschlossen wurde. Bis zu 5 Stunden dauert die Apherese. Vereinfacht gesagt, wird das Blut in eine Maschine (ähnlich wie bei der Dialyse) geleitet, dort die Stammzellen herausgefiltert und in einen Beutel gesammelt. Das restliche Blut kommt mit einer Lösung, die die Gerinnung verzögern soll, wieder zurück in den Körper. Während der Prozedur darf der Spender einen weichen Ball kneten. Damit es auch nicht langweilig wird, kann man Filme gucken, etwas lesen oder so.

Mein Mann wurde an diesem Tag übrigens noch gut durchgecheckt. Ich war nicht bei allen Untersuchungen anwesend, daher weiß ich nicht, ob ich alles zusammenbekomme: Es wurden 9 Ampullen Blut abgenommen und untersucht, mehrere Organe geschallt und vermessen, ein EKG gemacht, außerdem wurde der Fragebogen durchgegangen und seine Fragen ausführlich behandelt.

Nachdem wir bei Cellex fertig waren, haben wir uns auf den Heimweg gemacht. Da ich für nach der Spende eh die Fahrerin spielen darf, bin ich auch diesmal gefahren. So oft habe ich auch nicht die Möglichkeit weite Strecken auf der Autobahn zu fahren. Ich muss aber sagen, dass mir die Hinfahrt leichter gefallen ist. Bei der Heimfahrt war ich müde und nicht so konzentriert. Wir haben deswegen mehrere Pausen eingelegt – einmal im Chemnitz fürs Mittagessen und einmal bei einem Mc mitten auf der Strecke für einen Kaffee. Gegen 3 waren wir wieder in Nürnberg und haben noch einen Abstecher zu unserem Stammcomicladen gemacht.

Cellex hat meinem Mann einen Stoffbeutel voll Sachen mitgegeben. Darin waren 10 Packungen des Medikaments, das er sich seit Sonntag spritzen darf um genügend Stammzellen zu produzieren. Dazu gab es Desinfektionstücher, ein Infoblatt, eine Einwegspritze für die letzte Dosis (ist etwas größer, als die anderen) und Schmerztabletten für die Nebenwirkungen.

Über die Spritzen und die tollen Nebenwirkungen berichte ich dann beim nächsten Erfahrungsbericht.

Garagenmodernisierung mit Hindernissen

Da sind wir noch nicht mal fertig mit Haus und Garten (ich kann unseren unfertigen Garten echt nicht mehr sehen TT_TT ) und schon fangen wir mit den ersten Modernisierungsarbeiten an.  drop Vergangene Woche wollten mein Mann und ich uns endlich einen kleinen Wunsch erfüllen und unsere Garagen mit einem Antrieb für die Garagentore ausstatten. Donnerstags waren wir deswegen bei Baywa und haben zwei Garagentorantriebe besorgt. Beim Versucht den ersten Antrieb zu montieren, mussten wir jedoch feststellen, dass unsere Garage über dem Tor keine ausreichende Fläche zwischen Tor und Decke hat. Es ist quasi so gut wie kein Sturz vorhanden, daher konnten wir dieses Modell auch nicht installieren. Auf Nachfrage beim Kundenservice wurde uns auch bestätigt, dass der Anbieter keinen passenden Antrieb im Angebot hat.  Entnervt haben wir beide Antriebe zurückgebracht und haben den restlichen Nachmittag in anderen Baumärkten verbracht. Bei Obi wurde ebenfalls die Marke verkauft, von der wir bereits wussten, dass sie nicht passt. Ein Mitarbeiter bei Obi hat uns aber trotzdem noch Tipps gegeben, wie wir an einen passenden Antrieb kommen, nachdem er selbst beim Hersteller unserer Garage sich die Zähne ausgebissen hatte (“Wir verkaufen nicht an Baumärkte und das Garagenmodell gibt es nicht”, ja ja von wegen. Was steht denn da vor meinem Haus? -_- ).

Jedenfalls haben wir bei Hornbach einen Antrieb gefunden, der weniger Platz zwischen Tor und Decke benötigt. Am Samstagwurde versucht diesen Antrieb zu montieren. Mittags haben wir damit angefangen. Laut Herstellerseite sollte man das alleine in 2 Stunden gebacken bekommen. Ich weiß ja nicht, von welcher Person mit gigantischem Werkzeug, allumfassender Handwerkererfahrung und wie viele Antriebe die Person bereits installiert hat, auf die sich die 2-Stunden-Aussage bezieht. Wir haben bis zum Abend gebraucht. Uns hat der Beton der Garage sehr zu schaffen gemacht. Da mal ein Loch reinzubekommen… Wir haben uns zwischendurch die Bohrmaschine unseres Nachbarn geliehen, aber auch die hatte nur etwas mehr Wums, als unsere. Bis zum späten Abendessen hat mein Mann es aber geschafft. Der Antrieb hing und lief mit Verlängerungskabel. Dummerweise schleift der Griff des Garagentors beim Hochklappen nun an der Führungsschiene des Antriebs. Mein Mann hat ihn daraufhin abgebaut.

Ich bin alles andere als begeistert und war am Samstag echt sauer. Da müht man sich Stunden ab und dann sowas. Sieht einfach doof aus, wenn der Griff an einer Garage fehlt und an der anderen nicht.  >:D

Für heute ist ein erneuter Besuch im Baumarkt geplant. Ein anderer Griff muss her, Leerrohre, Verlängerungskabel und ein ordentlicher Bohraufsatz, der auch mit Beton zurecht kommt. Den Nachmittag haben wir mit Garage Nummer2 verplant. Hoffentlich geht es da schneller. Ich werde berichten, wenn wir fertig sind.

Stampin’ Butterfly

stampin-butterflyVielleicht hat von euch schon jemand dieses Logo in meiner Sidebar gesehen. Meine Stempel-Seite, die ich vor einiger Zeit mal erwähnt hatte, ist online gegangen. Ich habe mich tatsächlich dafür einschieden die Seite zu basteln. Ursprünglich wollte ich nur selbst von den Vergünstigungen, die Stampin’ Up! den Demonstratoren gewährt, provitieren. Nun doch auch nach Außen hin als Demo aufzutreten, dazu habe ich mich entschlossen nachdem in Freundes- und Bekanntenkreis die ersten Nachfragen zu meinen Bastelarbeiten und den verwendeten Produkten kamen.

Heute möchte ich euch jedenfalls endlich meine Seite zeigen. Sie trägt den Titel “Stampin’ Butterfly” – warum wieder etwas mit Butterfly? Naja, die Seite sollte irgendwie zu meiner URL passen und auch eine gewisse Verbindung zu meiner bisherigen Onlinepräsents haben. Ich hatte mir auch den Kopf wegen einem Maskottchen für die Stempelseite zerbrochen, wollte sogar schon Ella, die absolut süße Chibis zeichnet, beauftragen. Am Ende passte dann aber der Schmetterling, wie die Faust auf’s Auge. Da konnte ich nicht anders als ihn für das Logo zu nehmen.

stampin-butterfly-vorstellung

Das Design entstand, wie sonst auch in Photoshop. Man sieht, ich stehe auf Streifen. XD Die Farben habe ich übrigens aus dem letzten Sale-a-bration-Mini übernommen. die SAB ist bereits etwas her, als die Grundidee des Designs entstand, war aber gerade SAB-Zeit.

Stampin’ Butterfly läuft auch wieder mit WordPress. Diesmal habe ich das Theme selbst gebastelt, aber nicht selbst geschrieben. Das ist so zeitintensiv und mir fehlen oftmals auch die Kenntnisse um ein Theme so auszuarbeiten, wie ich es gern hätte. Große Hilfe hatte ich dafür von Artisteer. Es war auch das erste mal, dass ich mit dem Programm ein vollständiges Theme erstellt habe. Für diesen Blog habe ich mich noch nicht dran getraut, da es leichter ist für ein quasi jungfräuliches WordPress ein Theme zu erstellen, als für eines, das bereits 8 Jahre Inhalte mit sich herumschleppt.  drop

Für das Theme habe ich gut einen Tag benötigt. Eine Rekordleistung, wenn man bedenkt, was ich sonst Zeit in’s Coding gesteckt habe. Gut 99 % des Codes stammen von Artisteer, 1 % von mir. Ich habe nur minimale Ergänzungen im Style gemacht.

Falls ich mich an den Farben mal sattgesehen habe, kann ich leicht Anpassungen vornehmen. Zum Glück arbeitet Artisteer mit Farbschemas. So schnell wird es aber hoffentlich nicht dazu kommen.

Offiziell Online ist die Seite nun seit Mittwoch. Ich fülle sie noch immer mit den grundlegendstend Inhalten. Jedenfalls würde ich mich sehr freuen, wenn ihr mal vorbeischaut. :) Auf Rückmeldungen und Kommentare bin ich natürlich auch gespannt. XD

Geburtstagsüberraschung – In Color 2014-2016

Eine gute Freundin hatte am 2.08. Geburtstag. Wir schenken uns normalerweise eher Gutscheine, Geld oder etwas, das der andere als “Hätte ich gerne” geäußert hat. Diesmal hatte ich aber eine Geschenkidee, die ich mir gut für meine Freundin vorstellen konnte. Bei DaWanda hatte ich schon vor längerem Gestempelte Namensketten oder Namensanhänger gesehen. Ich muss ja zugeben, dass mir diese Idee mit den personalisierten Ketten selbst gut gefällt.  Ich bin allerdings noch nicht über eine Kette gestolpert, die ich unbedingt haben musste.

Meine Freundin ist verheiratet und Mutter eines 1 1/3 Jahre alten Sohnes. Ich wollte ihr etwas schenken, dass sie an ihre beiden Männer – oder wohl eher ihren Mann und Männlein – erinnert. So entschied ich mich für eine Namenskette, auf der ich die Namen ihrer Liebsten habe stempeln lassen.

Wie sollte ich die Kette nun verschenken? In dem Organza-Beutel, in dem die Kette zu mir kam, wollte ich sie nicht verschenken. Das sah irgendwie doof aus und die Kette kommt beim ersten Blick nicht richtig zur Geltung. Ich habe kurzerhand eine Box gebastelt und hübsch dekoriert.

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