Über den Tellerrand blicken – Midori Traveler’s Notebook

Seitdem ich mich mit Filofaxing beschäftige, ist mir auch schon ein paar Mal der Begriff „Midori“ über den Weg gelaufen. Aktuell stolpere ich auch immer wieder über eine „Grundsatzdiskussion“. Es scheinen sich wohl einige bisher überzeugte Filofaxer von dem Organiser abzuwenden und plötzlich zu Verfechter der Midori zu werden.

Da ich ungern etwas verteufle, über das ich mir noch keine Meinung gebildet habe, wollte ich etwas über den Tellerrand blicken und habe deswegen etwas recherchiert…

Was ist ein Midori?

Midori ist eine japanische Marke von Traveler’s Nootbooks. Die Idee dahinter ist, dass man eine Hülle hat, die man mit Büchern oder kleinen Heften füllen kann und dann mit auf Reisen nimmt. Wenn dann ein Buch voll ist, kann man es herausnehmen und durch ein neues ersetzen.

Online habe ich gesehen, dass viele das Midori als Kalender und Organiser-Ersatz nehmen. Es gibt aber auch Leute, die hineinzeichnen oder es wie ein Tagebuch verwenden.

Wie auch bei Filofax gibt es verschiedene „Einlagen“, also Büchlein, die man kaufen kann und seinem Midori hinzufügt. Es gibt z. B. Kalender, blanko Bücher, linierte und karrierte Bücher, aber auch Zipper-Pockets oder Hüllen. Außerdem kann man sein Buch auch noch mit zusätzlichen Gummibändern erweitern um möglichst viel unterzubekommen. Es gibt aber auch noch andere Sachen, die ich hier gar nicht alle wiedergeben kann.

Man muss die Einlagen aber nicht kaufen. Es gibt viele Möglichkeiten selbst welche herzustellen. Online werden auch Druckvorlagen kostenlos oder gegen Geld angeboten.

Das Midori ist aus Leder. Es ist nicht ganz unempfindlich gegen Abnutzung, aber gerade das ist gewollt. Man soll sehen, wie weit es schon herumgekommen ist. Ein Aussehen „wie neu“ passt da gar nicht dazu.

Die Traveler’s Notebooks gibt es in zwei Größen – Passport Size und Regular Size. Passport Size kommt fast an die Filofax Personal

Und was kostet das?

Was ich in Erfahrung gebracht habe, gehen die Starter Kits wohl ab 40 Euro los. In Deutschland könnt ihr sie über Amazon beziehen oder über den Online Shop von Lui Ban. Zumindest für mich war der Preis zu erwarten. Wenn man an solche „speziellen Bücher“ wie die von Moleskine oder Paperblanks denkt… Filofax ist da ja auch keine Ausnahme, auch wenn es jetzt keine Bücher/Hefte in dem Sinn ist, sondern eine Organizermarke…

Wer jetzt sagt „das ist ein tolles Konzept und mir gefallen diese Traveler’s Notebooks, aber sie sind mit viel zu teuer“, für den habe ich demnächst einen Basteltipp. Ich habe mir für Skizzen nämlich eines selber gemacht. In den Filofax zeichnet es sich wegen der Ringe nicht so gut, da fand ich das eine schöne Lösung. :)

Mehr Infos?

Falls ihr mehr Infos zu Midori möchtet, besucht am besten mal die Webseite der Firma oder schaut euch auf YouTube ein paar Videos zum Thema an. Sehr aufschlussreich. Ansonsten kann ich euch noch die Posts von Neontrauma und dem Notizbuchblog ans Herz legen.

Online Shopping – bequem aber nicht immer nötig

Ich gebe ja zu, dass ich dazu neige mir Sachen im Internet zu bestellen. Es fällt mir spontan ein, dass ich dieses oder jenes brauche und anstelle einen Laden nach Feierabend oder am nächsten Werktag zu besuchen, guckt man „mal schnell“ online und lässt sich die Sachen nach Hause schicken. Man hat zum persönlichen Shoppen ja auch nicht immer Zeit.

Nachdem am Freitag Halloween war, galt es, hierfür die eine oder andere Sache vorzubereiten. Ich hatte im September sogar schon Pläne für Halloween, trotzdem fällt mir jedes Jahr erst recht kurzfristig ein, dass ich in die Puschen kommen sollte.

Letztes Jahr war auch so ein Vorbereitungsreinfall: Ich bin extra zum Feiermeyer nach Nürnberg gefahren. Zugegeben recht kurzfristig… Bei diesem Laden gibt es Deko, Schminke, Kostüme, Partybedarf usw. Dummerweise hatte gefühlt ganz Nürnberg die Idee dort einzukaufen. Der Laden war entsprechend voll mit Kunden, ausgesucht und leergeräubert an Waren mit Bezug zu Halloween.

Nachdem ich letztes Jahr keine Faschingsschminke bekommen hatte, musste ich für dieses Jahr eine besorgen. Erst wollte ich diese online kaufen.  Von zwei Kolleginnen weiß ich aber, dass es bei uns im Ort einen Fachhandel für Faschingsbedarf gibt. Zugegeben, der Laden ist recht versteckt in eine Gewerbegebiet, aber unter Narren, Tanzmariechen und Faschingsfans doch bekannt. Mittlerweile haben sie sogar einen Online Shop. Von diesem wusste ich, dass sie dort auch Schminke führen.

Vor Ort bin ich dann auch fündig geworden. Eine nette Mitarbeiterin hat mich beraten und bei der Auswahl geholfen. Am Ende habe ich mich für einen 6er Farbkasten, 2 Pinsel und ein Schwämmchen entschieden. Den Farbkasten habe ich sogar für den halben Preis bekommen, da dieser demnächst aus dem Sortiment verschwindet bzw. sich die Verpackung ändert. Beim Bezahlen hat die Dame mir dann noch ein kleines Farbtöpfchen extra dazu gegeben. Das hätte ich beim Online Shopping vermutlich nicht bekommen. :)

Sammlung Gärtnerwissen

Nachdem nun immer sicherer wird, dass ich ab nächstes Jahr ein Gemüsebeet haben werde, habe ich angefangen Grundlagenwissen zusammenzutragen. Zuerst hatte ich vor mir ein Büchlein mit karierten Seiten zu besorgen, aber nun habe ich doch entschlossen die Seiten am PC zu tippen. Ich habe mich dabei an die Filofax Personal Seitengröße gehalten. So habe ich mein Gärtnerwissen in greifbarer Nähe und kann es bei Bedarf auch ergänzen. Das Gärtnerwissen passt super zu meinen Divider „Haus & Garten“. ;)

Bei meinen Recherchen sind mir einige Dinge aufgefallen. Meine Eltern und meine Großeltern hatten vor unserem Hausbau auch ein Gartengrundstück. Wenn man so liest, was im Internet empfohlen wird, z. B. beim Umgang mit Erdbeeren… ich kann mich gar nicht erinnern, dass bei uns jemals die Pflanzen alle 3 bis 4 Jahre ausgetauscht wurden. Wir hatten trotzdem jedes Jahr eine Ernte. Der Erfolg schwankte allerdings jedes Jahr. Es gibt eben gute Erdbeerjahre und weniger gute.  Bei uns wurde auch nie ein Aufriss wegen Giesen, Mulchen oder Düngen gemacht. Die Pflanzen sind trotzdem gewachsen und alles war gut.

Momentan neige ich dazu möglichst viel anpflanzen zu wollen. Ich muss mich im Frühjahr unbedingt zurückhalten es nicht zu übertreiben. drop Auf alle Fälle werde ich mich aber an Erdbeeren versuchen. Tomaten, Bohnen, Paprika und Rucola wäre auch noch toll. Dazu noch ein paar Beerenbüsche an anderer Stelle im Garten. Das müsste für den Anfang reichen. Mal sehen auf was für Ideen ich bis zum Frühjahr noch komme *hüstel*.

Habt ihr noch Ideen, was in eine Garten auf keinen Fall fehlen darf? Immer her damit! ;)

2015 kommt mit großen Schritten

Wir haben Mitte Oktober. Bereits jetzt sollten sich die Filofaxer Gedanken machen, welche Einlagen man 2015 verwenden möchte. Man kann bereits jetzt welche für 2015 kaufen.

Die Einlagen sind für den Eigentümer oder die Eigentümerin eines Organizers ja sehr wichtig. Je wie diese aussehen, kann man verschiedenes dokumentieren und organisieren. Da reicht bei weitem kein schnöder Kalender mehr, nein man kann je nach Einlagen viel mehr machen. So führe ich z. B. sporadisch *räusper* ein Ernährungstagebuch, plane meine Mahlzeiten und Lebenmitteleinkäufe, halte kreative Gedanken fest und trage auch Notizen mit mir herum. In Planung habe ich noch einiges mehr. Wenn ich nur Zeit für die Umsetzung hätte… *seufz*

Jedenfalls bin ich bis vor kurzem davon ausgegangen meinen Kalender für 2015 bald zu kaufen. Nun ist mir auf Facebook aber ein Foto einer sehr schön gestalteten Woche aufgefallen. Besonders die Kalenderblätter haben es mir angetan. So etwas hatte ich vorher einfach noch nicht gesehen.

Die Kalenderseiten wurden von einer Userin selbst erstellt und ausgedruckt. Ich hatte in der Vergangenheit auch schon Inlays erstellt, daher dachte ich, dass ich das auch mit einem Kalender hinbekomme und habe mich drangesetzt. Ein Kalender ist wesentlich umfangreicher als einzelne Seiten. Es lohnt sich aber, denn man kann sie so gestalten, wie man möchte.

Auf meinem Computer staubt Microsoft Publisher so vor sich hin. Das Programm war bei meinem Office dabei und ich habe es nie gebraucht. Nun habe ich mich aber doch damit auseinander gesetzt und siehe da – es eignet sich absolut für die Erstellung von Filofax-Einlagen! Diese beiden Varianten sind bei meinen Versuchen herausgekommen…

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Ich hatte anfangs meine Filofaxseiten noch fleißig dekoriert. Es hat sich im Alltag jedoch herausgestellt, dass mir oft die Zeit dazu fehlt. Aus diesem Grund möchte ich meinen Kalender bereits jetzt so gestalten, dass er mir später weniger Arbeit macht. Noch habe ich mich nicht entschieden, welche Variante ich fertig stellen werde und ob ich diese dann hier kostenlos zum Download anbiete. Wird sich alles noch zeigen…

Nun seid aber ihr gefragt: Welche findet ihr denn besser? Variante 1, also die mit den Kästchen und dem vielen Platz für Verzierungen, Notizen und Kritzeleien, oder Variante 2, die dem originalen Kalenderlayout nahe kommt, aber doch eine persönliche Note und viel Platz für Termine hat? Was ist euch denn für euren Filofax/Organizer/Kalender wichtig? Habt ihr noch Ideen für Einlagen? Immer her mit euren Kommentaren. :)

Genähtes – Handytasche

Zu Weihnachten 2012 hatte ich eine Handytasche verschenkt. Nach fast 2 Jahren intensiver Nutzung zeigt diese nun einige Abnutzungserscheinungen. Der Stroff franzt etwas und der Gummi, den ich als Verschluss gemacht habe, ist ziemlich ausgeleiert. Die Beschenkte hatte sich daher eine neue Handytasche zu ihrem Geburtstag gewünscht. Dem Wunsch bin ich gerne nachgekommen. :)

Meine Freundin wünscht sich gerne selbstgemachte Sachen. Ein paar davon hatte ich hier schon gezeigt. Wenn sie mir vorgibt, was sie gerne hätte, ist das noch einfacher für mich. Apropos… die nächste “Wunschbestellung” für Weihnachten habe ich auch schon bekommen. Da es zum Geburtstag ein Tablett gab, wird hierfür auch noch eine Tasche benötigt. ;)

Zurück zur Handytasche… hier ist das gute Stück:

Handytasche 2014 - Vorne

Verschlossen wir die Handytasche mit Klettverschluss. Ich hatte erst keinen mehr da und musste neuen besorgen. Daheim durfte ich dann aber feststellen, dass ich aus Versehen selbstklebenden gekauft hatte. Ziemlich blauäugig habe ich versucht ihn trotzdem festzunähen und hätte mir dabei fast die Maschine geschrottet. Also musste ich tags drauf nochmal welchen besorgen. Am Ende funktionierte die Maschine erst nach einer Reinigung wieder ordentlich und der neue Klettverschluss lies sich gut verarbeiten.

Klettverschluss an der Handytasche

Und auf keinen Fall fehlen darf mein Label! :)

Handytasche Rückseite

So im Vergleich Version 1 gegen Version 2 muss ich immer noch sagen, dass mir von der Optik her der Verschluss mit dem Gummi besser gefällt. Von der Sicherheit ist die zweite Tasche aber auf alle Fälle besser.