Experiment Wimpernfärben

Ein paar hatten ja um einen Bericht zum Wimpernfärben gebeten. Hier ist er! Fotos habe ich mir jetzt doch verkniffen! Die waren einfach zu grausam!

Durch meine Frisöse bin ich an Frau Böhnlein gekommen, die mir angeboten hatte vor der Hochzeit die Wimpern zu färben. Dies würde viel ausdrucksvollere Augen machen und einfach toll aussehen. Ich hatte zuerst Bedenken, dass meine Augen von der Farbe angegriffen werden und ich dann ausgerechnet an meiner Hochzeit keine Kontaktlinsen tragen könnte. Unsere Trauzeugin hatte aber dann erzählt, dass ihre Mutter, die ebenfalls seit Jahren Kontaktlinsen trägt, sich die Wimpern färben lässt und das auch schon länger. Also war ich mutig und habe es ausprobiert. Am Tag des Standesamts sind mein Mann und ich zusammen zur Kosmetikerin. Er musste mitfahren, da wir anschließend noch zu unserem Stammjapaner wollten. Bei der Kosmetikerin angekommen durfte ich zuerst meine Kontaktlinsen herausnehmen, da die unter Umständen die Farbe angenommen hätten. Anschließend wurde mir Creme um die Augen geschmiert. Wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe, war das damit die Haut nicht zu sehr gereizt wird und vor allem keine Farbe abbekommt. Auf die Cremeschicht wurden unter den Augen anschließend Wattepads oder so gelegt. Jetzt ging’s ans Eingemachte! Ich musste meine Augen schließen und durfte nicht mehr sprechen, da ich sonst vielleicht eine falsche Bewegung gemacht hätte. Frau Böhnlein verteilte also die schwarz-blaue Farbpaste. Sah überhaupt nicht nett aus. :P Auf die Paste kamen dann übrigens noch mal Wattepads. Nach einer Einwirkzeit – ich glaube so ca. 15 Minuten – wurde alles wieder runtergenommen. Um ehrlich zu sein, meine Augen haben schon etwas gebrannt. Vor allem ins linke Auge ist etwas Farbe gelaufen, weil ich bei der Wartezeit doch nicht meine Klappe halten konnte. Glücklicherweise war die Kosmetikerin auf so was vorbereitet und hatte Augentropfen da.

Vom Ergebnis war ich aber begeistert. Schöne gleichmäßig gefärbte Wimpern, die fast aussahen wie geschminkt. Auffällig waren vor allem aber meine unteren Wimpern. So lang sehen die sonst nie aus! Übrigens: Ich hatte mich für das Essen beim Japaner gar nicht mehr geschminkt, obwohl ich extra meine Sachen dafür mitgenommen hatte! Im Alltag trage ich eh nur schwarzen Mascara.

Im Nachhinein war ich für die Färbeaktion im Urlaub ganz dankbar, denn ich habe den Staub und den Wind an der Ostsee nicht so richtig mit meinen Kontaktlinsen vertragen. Ich hatte oft etwas im Auge und rieb sie dementsprechend oft. Wäre ich geschminkt gewesen, hätte das eine Sauerei gegeben. Drop Vor allem aber als ich auf Augentropfen umgestiegen war! Puh~

Mittlerweile müsste die Farbe schon fast wieder draußen sein. Jetzt überlege ich, ob ich es noch mal machen lassen soll. Leider weiß ich aber nicht, was das Färben kostet, da mir Frau Böhnlein es zur Hochzeit geschenkt hatte… hmmm~~~




Von Trauzeugnissen, dem Internet und unfähigen Mitarbeitern

Von der Kirche haben wir nach der kirchlichen Trauung ebenfalls ein Dokument bekommen. Es war das Trauzeugnis. Am Freitag nach unseren Flittertagen haben wir es abgeholt, die Rechnung bezahlt und dabei auch noch eine kleine „Pflichtspende“ dagelassen. Während wir so auf unsere Unterlagen warteten, sahen wir, dass einer der Mitarbeiter, dessen Bildschirm uns zugewandt stand, immer wieder etwas schneller zwischen mehreren Programmen hin- und hergehüpft ist. Ein Programm war der Internetexplorer und er surfte gerade fröhlich auf Amazon herum. Ich konnte leider nicht genau sehen, was er gesucht hatte, aber was soll’s. Dachte mir nur „soviel zum Thema Privatnutzung des dienstlichen Internets“. Ok das können wir ihm nicht beweisen, aber trotzdem! Eigentlich rechnet ja nicht jeder damit, dass zwei internetbegeisterte Menschen an der Theke stehen und fast alles internet- bzw. PC-bezogenes mitbekommen, was im Raum passiert.

Die Damen im Sekretariat hatten sich übrigens auch nicht so toll angestellt. Die Spendenquittungen macht wohl immer nur eine Kollegin, die heute nicht da war und die beiden anderen kannten sich nicht aus. Wir wurden also vertröstet und mit unserem Stammbuch und dem Trauzeugnis nachhause geschickt. Alles weitere wollte man uns zuschicken oder meiner Mutter mitgeben, wenn mein Neffe vom Kindergarten abgeholt wird. Der Kindergarten befindet sich übrigen aktuell zumindest übergangsweise im gleichen Gebäude.

Zurück zum Trauzeugnis… ich hatte es mir noch gar nicht genau angesehen, als mein Mann schon einen Fehler entdeckt hatte: Mein neuer Nachname war falsch geschrieben. Also eine E-Mail an das Pfarramt geschickt und auf die neue Urkunde gehofft. Die hatte man dann meiner Mutter ein paar Tage später auch gegeben. Diesmal war der Name richtig geschrieben aber die Berufsbezeichnung meines Mannes hatte einen Tippfehler! Wir dachten uns nur „Lieber mal etwas weniger auf Amazon surfen und lieber etwas mehr Korrekturlesen!“ Und so was bekommt unsere Kirchensteuer! :P

Mittlerweile haben wir unser drittes Zeugnis bekommen und das scheint jetzt zu stimmen! Puh~




Dankeskarten

Es hat etwas gedauert, aber jetzt sind wir soweit! Es geht endlich an die Dankeskarten! :) Ich bin gerade mit Basteln beschäftigt. An sich sind die Dankeskarten in der gleichen Farbe gehalten, wie unsere Einladungskarten, nämlich in Creme. Ich habe beim Design auch die gleiche Schriftart und ebenfalls wieder den von mir modifizierten Herzchen-Brush verwendet. Auf einen gewissen Wiedererkennungsfaktor lege ich schon wert. Auch unsere Namensschildchen waren damals in diesen Farben.

Die Fotos, die wir für die Karten verwenden, stammen übrigens vom Fotografen. Wir haben die Digitale gekauft für 400 €. Ein stolzer Preis, aber mir als Photoshopnutzerin und allgemein kreativen Menschen war das wichtig. Aber es hat sich zumindest hier schon gerechnet.  Allein für die Fotos der Dankeskarten hätten wir 600 € investieren müssen, falls wir sie über den Fotografen machen lassen hätten. Das kleinste Format kostet nämlich schon 10 € pro Foto. Bei 60 Karten kommt da ganz schön was zusammen. Ich habe die Bilder online bei Müller entwickeln lassen und gestern in der Filiale abgeholt. Das hat mich grad mal 8 Euro für alle Bilder in Premiumqualität gekostet. :P

Die entwickelten Bilder sehen auf dem Foto recht dunkel aus. So schlimm sind sie gar nicht! drop Übrigens… die Schneidemaschine, die ich eigentlich für KAKAO-Karten gekauft hatte, hat sich bei der Hochzeit mehr als rentiert! Sie wurde sehr oft für die Basteleien gebraucht. Also an alle zukünftigen Bräute, die selbst kreativ werden wollen: Holt euch eine! ;)




22.05.2010 – Kirchliche Trauung

Frühstück & Vorbereitungen

Nach einer recht normalen Nacht, die aber auch leider viel zu kurz war, klingelte bereits um 6:15 Uhr mein Wecker. Diesmal gabs kein „noch 5 Minuten“, immerhin mussten wir um 6:45 Uhr bereits im Auto sitzen, damit wir rechtzeitig bei meiner  Mutter waren. Die wartete mit dem Frühstück auf uns, denn für 7:30 Uhr waren Brigitta, die Friseurin, und Frau Böhnlein, die Kosmetikerin, bestellt. Bis die beiden allerdings ankamen, gabs noch einen Zwischenfall: Mein Mann hat sich beim ersten oder zweiten Bissen seiner Semmel (Brötchen für alle Nicht-Franken) dermaßen beschissen in die Mitte der Zunge gebissen, dass er 3 Stunden lang geblutet hat. Sein Frühstück fiel somit schon mal aus bzw. bestand nur aus einem Haufen Eiswürfeln um die Blutung so zu stillen. Während er damit beschäftigt war, nicht zu verbluten, haben wir uns aber (noch) nicht aus der Ruhe bringen lassen und erst mal unseren Kaffee zusammen getrunken.

Mama, ich, Brigitta und Frau Böhnlein.

Zwischendurchen kamen auch Aniko und Gonzman vorbei. Gonzman fuhr das Brautauto und holte den noch immer blutenden Ani ab. Aniko blieb bei mir uns war mentale Unterstützung bzw. machte auch die Fotos.

Nachdem wir mit dem Frühstück fertig waren, gings erst mal einen Stock höher. Im Wohnzimmer meiner Oma wartete schon mein Brautkleid und wir hatten genug Platz fürs Brautstyling. Während Brigitta und Frau Böhnlein auspackten, durfte ich mich schon mal in die Brautunterwäsche werfen. Da war sie noch verhältnismäßig bequem. Während ich gestylt wurde, hatte ich allerdings noch meine normalen Sachen drüber.

Brigitta und Frau Böhnlein haben teilweise gleichzeitig, teilweise nacheinander an mir gearbeitet. War schon etwas komisch. Zuerst wurde ich eingecremt und dann dabei die Haare eingedeht.

Anschließend ging es ans Schminken

Meine Mutter wurde übrigens auch gestylt!

Mit vereinten Kräften wurde ich dann ins Kleid bugstiert.

Der Unterrock bzw. Reifrock wollte nicht immer so, wie er sollte. XD

Aber wir haben es hinbekommen!

Fast fertig!

Die letzten Handgriffe an der Frisur.

Während ich gestylt wurde, war mein Mann bereits bei Gonzman und hat sich ebenfalls fertiggemacht. Zwischendurch hatte er aber bei der Apotheke Halt gemacht um etwas gegen die blutende Zunge zu unternehmen. Das knifflige dabei war nur, dass er ja schlecht seinen Mund bzw. seine Zunge komplett betäuben konnte, immerhin musste er ja noch “Ja” sagen können. Die Apotheker hat er so schon vor eine interessante Aufgabe gestellt. XD

Der Autoschmuck und den Brautstrauß haben beide übrigens auch noch erledigt. Um ca. 9:30 Uhr waren sie dann da um uns abzuholen.

Nach ein paar Fotos gings dann endlich los. Ich war ganz froh endlich wegzukommen, weil das alles sehr stressig war. Meine Mutter war wieder sehr aufgeregt und das hat mich ziemlich genervt. Richtig entspannen konnten wir aber immer noch nicht. Immerhin hatten wir noch ein “Pflichtprogramm” zu absolvieren. Um alles pünktlich zu schaffen, gings also erst mal weiter zum Friedhof. Das hatte ich mir schon länger vorgenommen. Mein Vater starb vor fast 3 Jahren und da er nicht dabei sein konnte, wollte ich ihm wenigstens persönlich ein Gesteck fürs Grab bringen, das wie eine kleinere Version meines Brautstrauß aussieht.

Fotograf

Nach dem Friedhof haben wir auf die Fotografinnen vom Fotostudio Stöhr vor der Kirche gewartet. Die Zeit haben wir für ein paar eigene Bilder genutzt. Leider hat die Sonne recht heruntergeknallt. Mein Neffe lies sich deshalb nicht wirklich gut fotografieren, darum haben wir ihm kurzer Hand die Sonnenbrille von Gonzman aufgesetzt! ;)

Um 10:00 Uhr kamen dann die Fotografinnen. Wir haben zuerst im Kreuzgang, dann in der Kirche und anschließend beim Schwanenweiher Fotos gemacht. Am Schwanenweiher hab ich mir dann die ersten Flecken geholt. Flecken hatte aber nicht nur mein Kleid! Die Fotografin hat zwischendurch das Objektiv gewechselt und seitdem hatten alle Fotos schwarze Fussel drinnen. :( Photoshop sei Dank lässt sich sowas wieder retuschieren. Ärgerlich ist es aber allemal, immerhin kaufen wir alle Digitale und dürfen bei den meisten die Fussel selbst rausmachen! Danke auch… :(

Naja ich kenne das ja selbst mit den Fusseln. Sowas ist schon böse und lässt sich nicht 100 %ig vermeiden. Hab damit ebenfalls zu kämpfen. *seufz*

Ein Päuschen zwischendurch

Nachdem die Fotos geknippst waren, hatten wir noch über eine Stunde Zeit und da meine Mutter nur unötigen Stress verursacht hätte, sind wir zu Gonzman und Aniko nach Hause. Dort waren ein paar der Nachbarn grad bei Anikos Vater und haben uns natürlich gesehen. Die Dame im hellblauen Pulli ist übrigens meine Schwimmlehrerin. Sie hatte spontan eine Flasche Sekt und auch Gläser geholt.

Der Sekt hat sich aber schnell bemerkbar gemacht. *huiuiuiui* Dafür hat Aniko uns aber noch was zu Essen gemacht. Immerhin war das Frühstück schon etwas her und bis 15:00 Uhr sollte es nichts mehr geben.

Kirchliche Trauung

Um 13:00 Uhr sollte die kirchliche Trauung stattfinden. Obwohl wir mehreren Leuten – auch meiner Mutter -  gesagt hatten, dass alle Gäste innen in der Kirche bitte Platz nehmen sollen, standen alle außen herum. Noch ein Stressfaktor! Was ist denn so schwer, alle hereinzubitten. Aniko-chan war so nett und hat das dann übernommen. Ich wollte da noch gar nicht aus dem Auto aussteigen. Es war viel zu warm außen, die Sonne hat runtergeknallt und es kamen kurz vor der Trauung noch Leute zur Kirche. Glücklicherweise war der Dekan bald da. Nach Überreichung unseres Stammbuches mit Eheschließungsurkunde konnte es auch endlich losgehen. Ehrlich gesagt waren wir bis dahin nicht nervös, wenn überhaupt genervt und gestresst, aber als wir dann die Kirche betreten hatten, gings los! Herzrasen vom Feinsten und gleich das erste Malleur: Ich steckte mit meinem Absatz im Gummi-Fußabstreifer fest! Ein gezielter Ruck und weiter gings Richtung Altar. Ich konnte mich aber während der Trauung nicht wirklich entspannen. Ständig kämpfte ich mit meinem Schleier, da der laut meiner Oma “ja unbedingt über die Schultern fallen muss, da man nicht mit entblößten Schultern rein darf” *augenverdreh*. Beim Reinmaschieren habe ich auch den Fehler gemacht nach hinten zu gucken um ja nicht mit meiner Schleppe am kleinen Altar, der umgangen werden musste, hängen zu bleiben. Übrigens konnte ich mich bei so vielen Leuten auch nicht entscheiden, wen ich anschauen sollte. Ging mir beim Rein- und  Rausgehen so! :P

Kaum waren wir dann vorne, konnte ich mich trotz Schleppe einigermaßen gut hinsetzen. Der Dekan selbst stand zwei Stufen über uns. Das machte es nicht gerade einfach ihn anzusehen: Ani wollte sich nicht zu sehr zurücklehnen, denn das hätte zu lässig ausgesehen und ich hätte den Schleier nur zwischen mir und dem Stuhl eingezwickt, was wiederum zu unmöglichen Posen geführt hätte.

Unser eifriger Fotograf bzw. Videomann wurden schnell auf ihre Plätze verwiesen. Ansonsten hab ich mich beim zweiten Lied “Von guten Mächten” in der Hochzeitsversion gleich mal versungen, aber das hat keiner gemerkt. :P Irgendwann mitten in der Trauung erzählte dann der Dekan irgendwas von unseren speziellen Wunschliedern, die denn nun dran wären. Ani suchte schon mal in seinem Liederbuch danach, aber wurde nicht fündig. Ich habe ihn dann dazu gebracht es wegzulegen. Am Ende hat sich dann herausgestellt, dass meine Mutter eigenmächtig dem Orgelspieler, Herrn Simon, zwei Lieder als Überraschung für uns vorgegeben hatte. Ja “tolle” Überraschung! ._. Selbst von Freunden wurden wir im Nachhinein angesprochen, was wir uns da rausgesucht hatten. *hust* Hätte wohl nicht wirklich zu uns gepasst… drop

Bei den entscheidenden Worten gabs dann aber zum Glück keine Patzer. Ich hatte ja befürchtet ein gequietschtes oder zu leises “Ja” herauszubringen. Interessant wurde es wieder beim Anstecken der Ringe. Vor lauter Aufregung waren meine Hände ganz warm und Ani hätte meinen Ring fast nicht drüber bekommen. drop

Die restliche Trauung war ansonsten verhältnismäßig gut verlaufen *g*. Als wir dann “fertig” waren, gings hinter dem Dekan und meinem Neffen her, zum Ausgang der Kirche. Außen warteten bereits die Klostermäuse und standen Spalier. Mein Neffe war in dem Moment sowas von überrumpelt, dass er fast vergaß die Blumen zu streuen. XD So kennt man ihn gar nicht. Selbst beim Reingehen in die Kirche und zuvor beim Fotografen war er so still und eingeschüchtert.

Erst als wir aus der Kirche draußen waren, konnten wir das alles geniesen.Viele Leute waren da, mit manchen hätte ich gar nicht gerechnet. So waren z. B. Chrissi und Eva, eigentlich Freunde von Aniko und Gonzman, da. Auch zwei meiner Azubis sind extra gekommen.

Zuerst gings ans Gratulieren. Das hat schon einiges an Zeit in Anspruch genommen. Ich kann gar nicht sicher sagen, wie viele Leute es waren. Müssten bestimmt 100 Personen gewesen sein: Familie, Freunde, Klostermäuse, Bekannte, Kollegen und und und… Interessanterweise sind bei einigen Personen die Tränen geflossen. Bei uns irgendwie gar nicht… drop

Hier mit meinem Opa…

Meine Azubis und ich…

Nach dem Gratulieren wollten wir eigentlich Geld für die Kinder werfen. Das ist hier so üblich und heißt glaube ich “Grabschen”. Bloß waren alle Klostermäuse verschwunden und nur wegen meinem Neffen Geld zu schmeißen, das hätte es nicht gebracht. Stattdessen hatte meine Trauzeugin und ihr Freund noch etwas nettes vorbereitet: Wir durften einen Stamm zersägen!

Das war gar nicht so einfach. Wir zwei sind ja digital lebende Menschen und haben mit körperlicher Arbeit nur wenig am Hut. Da das Holz auch noch ein feuchtes Hartholz war und die Säge beinahe so alt, wie mein Mann, hat uns das nicht wirklich geholfen. Der Bock ist verrutscht und wir steckten oft fest beim Sägen.

Am Ende hatten wir 4 Helfer, die das Holz bzw. den Bock fixiert hatten. Nachdem ich meine Schleppe hochgesteckt hatte und beim Sägen aus Versehen draufgetreten bin, hat es mir auch noch einen Knopf gesprengt. Der  Knopf war schnell gefunden und seitdem hatte ich Anis Tante als temporäre Schleppenhalterin. *g*

Eine geschlagene halbe Stunde haben wir uns gequält bis der Vater unserer Treuzeugin uns mit einer anderen Säge erlöst hatte. Sie hatte die bessere Säge vergessen und er hat sich extra auf den Weg zu Bekannten gemacht um eine zu holen. Mit der waren wir Ruck Zuck durch. Aufgegeben hätte ich aber nicht. Auch mit der alten Säge hätten wir es fertig bekommen. Wie schaut das denn aus, wenn man nicht mal die erste Aufgabe als Ehepaar meistert?

Während dieser Aktion muss ich wohl auch ein Teil meines Absatzes verloren haben. Ich habe das aber erst in der Gaststätte gemerkt. Es war der gleiche Schuh, mit dem ich auch im Fußabstreifer hängen geblieben war. :P Mein Mann und ich hatten wunderbare Schwielen an der Hand. Ich 7 (!) Stück und er nur eine große direkt unterhalb vom Ring.

Feier

Nachdem wir die Personen verabschiedet hatten, die uns nicht zur Gaststätte begleiteten, gings im Autokorso ins Nachbardorf zur Seerose. Dort angekommen durften mein Mann und ich erst mal um das Hausrecht trinken. Eine der Bedienungen wartete mit zwei Sektgläsern und einem Schlüssel auf dem Tablett auf uns. Derjenige, der zuerst sein Sektglas leert, hat gewonnen und das Hausrecht. Da ich Alkohl eher gewöhnt bin, als mein Mann, tat ich mich viel leichter bei dieser Aufgabe. Zack und auf ex war das Glas leer. Er hat sich wohl etwas erschreckt, wie schnell ich das Getränk runtergestürzt habe, dass er sich auch noch mittendrinn vor lachen verschluchte! XD

Während die Gäste dann in den Garten zum Sektempfang gingen, kontrollierten Ani und ich nochmal den Saal. Alles war super hergerichtet und sah toll aus. Es gab wirklich nichts zu beanstanden. Trotzdem stellten wir noch ein paar Namensschildchen um, da sich meine Oma wegen ihres Sitzplatzes beschwert hatte…. -_-

Nach unserer Umstellaktion gings wieder raus zu den Gästen und es wurde angestoßen. Keine Ahnung, ob ich jeden erwischt habe. Jedenfalls hatte ich da bemerkt, dass mein Schuh kaputt war, denn ich versank in der leicht feuchten Wiese und klackerte komisch über den Steinboden. Kein Wunder, vom Absatz fehlte die Sohle. Stattedessen ragte ein Nagel oder so aus dem Schuh heraus. Gefährlich! Sicherheitshalber wurden gleich die Tanzschuhe angezogen, die ich mir für diesen Tag gekauft hatte.

Nachdem alle Gäste ihren Platz gefunden hatten, wurde die Hochzeitstorte aufgebaut. Eigentlich sollte mein Mann eine Rede halten, aber er ist nicht der Typ für sowas. Wir haben das dann zusammen gemacht: Die Gäste wurden nochmal begrüßt und wir haben uns für ihr Kommen bedankt. Im Anschluss wurde das Kuchenbuffet noch eröffnet! XD Hier waren auch wir wieder gefragt! Es ging ans Anschneiden unserer Hochzeitstorte.

Wir haben uns übrigens nicht sehr geschickt angestellt. Die Oberfläche des Kuchens besteht aus Baiser-Krümmel und die haben sich beim Anschneiden gewehrt. Eine entsprechende Sauerei haben wir veranstaltet! XD

Nach dem Kaffee und Kuchen sind ein paar der Gäste spazieren gegangen und wir haben uns mit dem Rest zusammengesetzt und unterhalten. Abends wurde dann das Buffet aufgebaut. Als Vorspeise gabs eine Hochzeitssuppe. Mein Mann und ich haben zusammen einen Teller bekommen. Die Bedienung hat ihn uns mit den Worten überreicht “Was ihr beide euch eingebrockt habt, müsst ihr auch zusammen auslöffeln” XD Nach der Vorspeise wurden die aufgebauten Tische mit dem Buffet gefüllt. Auch das durften wir eröffnen und ruck zuck ging der Ansturm drauf los! *g* Ich hab mich übrigens auch brav angestellt, obwohl mir mehrere Personen gesagt haben, ich als Gastgeberin dürfte mich ruhig vordrängeln. XD

Nachdem sich schon die ersten Gäste nach dem Essen verabschieden wollten, haben wir noch kurzerhand unsere vorbereiteten Gästebuchseiten verteilt. Wir haben extra kein fertiges Buch gekauft, da vermutlich etliche Seiten leer geblieben wären. So hat jetzt jeder eine einzelne Seite zum Gestalten bekommen. Unsere Trauzeugin hat dann noch jeden Fotografiert. Das Foto soll am Ende neben dem Eintrag im fertig gebundenen Buch stehen. Bis jetzt sind wir noch nicht soweit gekommen, die Seiten zusammen zu stellen. Ich bin mal gespannt, ob alles so wird, wie erhofft.

Apropos wie erhofft… Auf den Tischen hatten wir doch Hochzeitseinwegkameras ausgelegt. Alle 10 Stück wurden vollgegnippst! Mindestens 2 davon hat aber mein Neffe vollgebracht! *g* Die Kameras müssen wir auch noch entwickeln lassen.  drop

Nach dem Essen kam auch der DJ und hat schon mal seine Anlage aufgebaut. Nach bestimmt einer halben Stunde Hintergrundmusik während des Gästebuchaktion haben wir dann die Tanzfläche mit dem ersten Tanz eröffnet. Normalerweise tanzt das Brautpaar ja einen Hochzeitswalzer, also den schnellen oder auch Wiener Walzer genannt.  Wir beide sind aber nicht so geübt in diesem Tanz, außerdem wird uns auch recht schnell schwindelig dabei. Deswegen haben wir uns für einen langsamen Walzer entschieden. Alle erlernten Schritte konnten wir leider nicht tanzen, da das Brautkleid sich als sehr störend herausgestellt hat. Unser Lied war übrigens “Moon River” von Westlife.

Nach unserer Tanzeinlage haben auch noch andere getanzt. Wir haben uns übrigens noch an anderen Tänzen versucht. “New Devide” von Linkin Park macht sich wunderbar als Cha Cha! XD Ach und Kelly Clarksons “My live would suck without you” ist auch ein netter Jive! ^^ Zu noch ein paar anderen Tänzen haben wir uns dann noch am Disco Fox versucht aber ich bin zu sehr gerutscht. Mein Brautkleid war echt zu blöd. Da nimmt man über ein halbes Jahr Tanzkurs und kanns dann nicht mal nutzen… :(

Insgesamt haben auch nur wenige der Gäste getanzt. Meine Tante und ihr Freund haben das aber ausgenutzt und dementsprechend viel getanzt, die können es aber auch gut! ;)

Später wurde noch Disco-Mucke aufgelegt. Das hat dem jüngeren Publikum wieder gefallen. Schlager waren zwischendurch auch mal dran für die Älteren. Hat man so richtig die Vorlieben der verschiedenen Altersstufen gesehen. *g*

Meine Trauzeugin hatte sich für später noch einige Spiele herausgesucht. Eines haben wir dann auch noch gespielt. Es war das Spiel bei dem Braut und Bräutigam ihre Schuhe ausziehen mussten und jeder hat einen des anderen bekommen.

Dann wurden Fragen gestellt und wir mussten sie mit seinem Schuh bzw. meinem Schuh beantworten, je nachdem was unserer Meinung nach zutraf. Wir saßen dabei aber Rücken an Rücken. Das Spiel kannte ich von Aniko und Gonzman schon. Unsere Trauzeugin kannte bereits die Fragen von ihnen und hat sich deshalb andere überlegt. Ich glaube das Spiel war nicht so lustig für unsere Gäste, denn wir waren uns fast immer einig. Nach fast 8 Jahren Beziehung eigentlich kein Wunder. Dabei wurden extra viele Fragen gestellt. :P

Anschließend bekamen wir noch ein nettes Gedicht von der Cousine meines Mannes und deren Tochter vorgetragen. Währenddessen wurde noch ein Buffet für die aufgebaut, die noch immer nicht satt waren oder eben schon wieder Hunger hatten. Meine Großcousine fand eine treffende Beschreibung dafür: Eigentlich hat keiner Hunger, aber alle nehmen sich, weils ja da ist. *g* Mag gut sein. Ursprünglich wollten wir auch drauf verzichten, aber gar nichts mehr zu Essen hinzustellen, wollten wir auch nicht… drop

Pünktlich zu Mitternacht wurde mir dann der Schleier abgenommen, denn nun war ich ja offiziell keine Braut mehr, sondern eine Ehefrau. Meinem Mann wurden also die Augen verbunden und er musste mir die einzelnen Klammern aus der Brautfrisur lösen ohne diese komplett zu zerstöhren. Ich hatte ihm vorher ein paar Tipps gegeben und Brigitta hatte den Schleier sehr bräutigamfreundlich fixiert. Dementsprechend wenig hatte es geziept und meine Frisur war am Ende auch noch intakt. Trotz allem hatte er bestimmt 8 oder 10 Klammern bzw. Haarnadeln herausgeholt.

Kaum war ich meinen Schleier los, gings ans Brautstraußwerfen. Alle ledigen Damen durften sich hinter mir versammeln und ich habe meinen Standesamtsstrauß rückwärts in die Menge geworben. Angeblich hat ihn die Fängerin fast ins Gesicht bekommen! drop Den Brautstrauß hat übrigens Anis Großcousine gefangen. Ich habe ihr dann meinen Schleifer provisorisch befestigt und sie durfte zusammen mit ihrem Freund zu unserem Eröffnungswalzer auf der Tanzfläsche schunkeln. Ich glaube, ihm war das nicht so recht! *g*

Um ca. 1 Uhr brachen die meisten Gäste auf. Die Jüngeren tanzen noch fleißig, aber bis 1:30 Uhr waren nur noch unsere Eltern, unsere Trauzeugin nebst Freund und Aniko und Gonzman da, die ja das Brautauto fuhren. Wir haben dann noch aufgeräumt und sind bis 2 Uhr auch heimgefahren.

Heimfahrt

Da mein Mann den Haustürschlüssel bei Aniko und Gonzman gelassen hatte, mussten wir erst nochmal zu ihnen. Ich war währenddessen mit den Überresten meines Kuchens im Auto geblieben. Ich musste die Kuchenplatte etwas umständlich halten, weil sie mit Schokolade voll war und ich mir mein Kleid nicht versauen wollte.

Da wir auf der Hinfahrt zur Wohnung von Aniko und Gonzmann gesehen hatten, dass die Spritpreise grad gut waren, haben wir auf dem Weg zu uns nach Hause auch noch getankt. Die Tanke befand sich ebenfalls im Nachbarort, in dem wir auch gefeiert hatten. Parallel zur Hochzeit fand eine “Beach-Party” ein paar Häuser weiter statt. Während wir also an der Tanke standen bzw. wir saßen im Auto, Gonzman war beim Zahlen und Aniko stand neben ihrem Auto, hörten wir schon Rufe. “Woah habt ihr Hochzeit?” Das kam von sehr angeheiterten Beach-Party-Gästen, die mittlerweile auf dem Heimweg waren. Aniko musste sich schon ein “Nee die Blumen fahren wir immer spazieren” verkneifen. Von den Beach-Party-Leuten kamen dann drei Mädels rüber. Sie waren total aufgekratzt und haben nachts um 2:30 Uhr die halbe Nachbarschaft der Tanke zusammengebrüllt. Irgendwie hat sich dann rausgestellt, dass sie Aniko über zig Ecken kennen. Ich bin auch irgendwann noch ausgestiegen. Die Mädels fanden uns sehr süß. Ich hab ihnen sogar die Reste meines Kuchens in die Hand gedrückt. Die fanden das alles toll. XD Keine Ahnung, was die schon intus hatten. Irgendwann kamen ihre Freunde noch rüber und es wurde ein Foto mit uns gemacht. Es ist echt erschreckend, was nachts an deutschen Tankstellen so abgeht! XD

Um 3:00 Uhr waren wir schließlich endlich Zuhause. Kira wurde kurzerhand im Wohnzimmer eingesperrt, damit wir das Auto ausladen konnten. Mir taten meine Füße so weh und mir war mittlerweile total kalt. Ich habe die Sachen immer nur bis vor die Wohnungstür gebracht, weil mein Mann mich ja noch über die Schwelle tragen musste. Das hat er auch gemacht, nachdem Aniko und Gonzman sich verabschiedet hatten. Wir haben auch Kira wieder rausgelassen. Sie fand mein Kleid ganz toll, immerhin hat es so toll geraschelt. Ein paar mal ist sie mit Anlauf und juchuuu~~ in die Schleppe gesprungen. Man sieht aber zum Glück nichts davon.

Ani hat mir noch aus dem Outfit geholfen. Alleine kriegte ich das ja nicht aus. Ihr glaubt gar nicht, wie froh ich war, die Corsage endlich loszusein. Nach 20 Stunden hat sie so dermaßen gedrückt. Aus meiner Brautfrisur haben wir übrigens noch einige Haarnadeln und Klammerchen herausgeholt. Ani war total entsetzt, was man alles in meinen Haaren verstecken kann. XD

Alles in allem waren wir um ca. 4 Uhr endlich im Bett. War schon ein anstrengender Tag. Trotz all der kleinen Pannen, war es schön. Ich finde nur echt faszinierend, wie viel im Voraus total überbewertet wird. XD

Ich hoffe euch hat der Bericht gefallen und nicht total erschlagen. XD Über ein paar Rückmeldungen würde ich mich freuen! ^^




21.05.2010 – Standesamt

Wie versprochen berichte ich über unsere Hochzeit. Da Alles seine Richtigkeit hat, fange ich aber mit dem 21.05. – dem Standesamt – an. ;)

Um 8:30 Uhr hatte ich bereits einen Termin bei meiner Friseurin. (Beim nächsten Post lernt ihr sie genauer kennen! ;) ) Jedenfalls wurden mir die Haare gewaschen und auf Lockenwickler gedreht. Das war auch schon eine Art Vorbereitung fürs Styling am 22.05.2010. Meine Schwester und Mutter waren auch da, nur dass meine Mama schon voll nervös war oder eher aufgekratzt. Selbst der Friseurin, die meine Mutter ja schon lange auch privat kennt, ist das aufgefallen.

Um 09:30 Uhr war ich fertig. Eigentlich wollte ich mein Brautkleid nochmal bügeln. Dafür habe ich extra mein Bügeleisen dabeigehabt, denn mit dem kenne ich mich aus und verbrutzel nicht aus Versehen den Stoff. Dummerweise hatte ich keine Zeit mehr dafür und habe dann nur die Sachen bei meiner Mutter abgeliefert. Anschließend gings nach Hause zum Schminken und natürlich umziehen.

Wir haben extra alle Leute für 11:00 Uhr zum Standesamt bestellt, da wir Angst hatten, dass Jemand zu spät kommt. Ausgerechnet wir waren dann aber die Letzten, die angekommen sind.  Zwar hatten wir noch viel Zeit, aber es gab noch ein paar Fragen bei der Floristin und anschließend haben wir dann keinen Parkplatz vorm Standesamt bekommen. drop Naja wir habens ja noch pünktlich geschafft.

Der Standesbeamte öffnete dann die Tür zum alten Rathaus am Marktplatz und lies uns herein. Im Innenraum, hinter Vitrinen, die als Trennwände fungierten, war ein Tisch mit mehreren Stühlen aufgebaut. Mein Mann und ich nahmen gegenüber dem Standesbeamten Platz, unsere Trauzeugen jeweils an der Seite.

Während der Standesbeamte im Nebenraum noch etwas vorbereitete moserte meine Mutter schon wieder herum, dass ihr das Rathaus bzw. der Platz für die Eheschließung gar nicht gefällt. Ich vermute mal, sie war an dem Tag so nervig, weil sie selbst recht unter Stress stand. Das ging auch nach dem Standesamt noch weiter. Nachmittags hatte unsere zweite Trauzeugin einen netten Vergleich dazu  gebracht: Wie ein Eichhörnchen auf LSD – *g* eben nervös, hektisch und aufgekratzt. :P

Als dann der Standesbeamte wieder da war, gings los mit einer Ansprache, außerdem brachte er noch ein Zitat einer Kollegin – “Es ist nicht wichtig, dass man verheiratet ist, sondern dass man glücklich verheiratet ist”. Ok diesen Satz hat nicht jeder der Anwesenden verstanden, aber wir wussten schon, was gemeint ist! ;)

Nach der Ansprache kam noch der offizielle Ämterteil mit der wichtigen Frage und natürlich der passenden Antwort dazu. Anschließend durften wir uns die Ringe gegenseitig anstecken (endlich!) und Zeit für einen Kuss war auch noch! XD Anschließend mussten wir noch die Eheschließung mit Unterschrift bezeugen und auch unsere Trauzeugen und der Standesbeamte mussten unterschreiben. Das war’s eigentlich auch schon, immerhin war es nur ein Ämtergang, also eigentlich keine große Sache. Es liegt auch immer etwas beim Standesbeamten, wie er bzw. sie die Eheschließung ausschmücken.

Nach den Gratulationen waren wir fertig und verließen das alte Rathaus. Nach uns waren auch keine weitere Trauungen mehr und daher konnte der Standesbeamte absperren.

Frisch verheiratet raus aus dem Standesamt wurden wir schon von Aniko und ihrer Mutter erwartet, die uns überrascht haben.

Unsere Trauzeugen – meine Mutter und eine Freundin

Mein Brautstrauß für Standesamt, der am 22.05. auch geworfen wurde:

Nach dem Standesamt besuchten wir noch kurz meinen Paten und meine Patin, die ziemlich in der Nähe wohnen. Bei ihnen hatten wir unser Auto abgestellt. Von dort aus ging es mit klappernden Dosen am Auto zur Pizzeria zum Mittagessen. War insgesamt noch eine nette Runde.

Wir hatten uns übrigens damals sehr viel Mühe mit den Dosen gegeben. Schön geklappert haben sie aber nur am Marktplatz, denn dort ist der Boden gepflastert. Auf der geteerten Straße hatten sich die Dosen so schnell verhedert, dass sie nur hinterhergeschleift sind. :P Aber als man sie noch hören konnte, haben alle Leute geschaut! XD

Nachmittags hatten wir dann noch Besuch von Freunden, bevor wir schließlich nochmal zur Kosmetikerin gefahren sind, da ich mir für die Kirche noch die Wimpern färben hab lassen. (Falls das jemanden interessiert, ihr hab Fotos und schreibe gerne einen Bericht dazu. Einfach Bescheid sagen! ;) )

Abends wollten wir auch nicht mehr Kochen und sind nochmal lecker Sushi essengegangen! XD Gott waren wir voll an dem Tag! *lol*

Übrigens: Ich habe meinen Mädchennamen abgelegt und den Nachnamen meines Mannes angenommen. Das geht mir immer noch nach. Ich vermisse meinen alten Namen. Jetzt muss ich erst mal überall meine Daten aktualisieren bzw. ändern lassen. Bis ich das wieder alles erledigt habe. x_x Wirklich dran gewöhnt habe ich mich aber immer noch nicht an den neuen Namen. Dauernd will ich mit meiner alten Unterschrift unterschreiben. Wie wird das nur, wenn ich wieder in der Arbeit bin? Selbst bis jetzt habe ich mich noch fast immer mit meinem alten Namen am  Telefon gemeldet! arg… >.<




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